Planspiel-Betreuer Fabian Haneke, Lehrer Jörg Fischer und das Siegerteam „EBBK Back Street Boys“ bei der Preisübergabe (Foto: privat)
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Essen. Optimismus siegt auch in Krisenzeiten      

Traditionell findet das Planspiel Börse der Sparkassen im vierten Quartal des Jahres statt. Auch Corona konnte diese Konstante im Schul- und Sparkassenkalender nicht ausbremsen: Etwa 94.000 Teilnehmende aus Deutschland, Europa, ja sogar aus Südamerika, Armenien, Vietnam und Singapur haben sich in dieser Spielrunde für das größte Börsenlernspiel registriert. Auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus Essen haben elf Wochen lang die Kursentwicklungen an verschiedenen Börsen beobachtet und Wirtschaftsnachrichten studiert, um so die aussichtreichsten Transaktionen für das eigene Depot auszuwählen.

Besonders eindrucksvoll steigerte ein Schülerteam des Erich-Brost-Berufskolleg sein fiktives Startkapital von 50.000 Euro. Mit ausschließlich nachhaltigen Wertpapieren erzielten die drei Schüler eine Wertsteigerung ihres Depots von etwa 38% und landeten mit diesem Ergebnis deutschlandweit auf Platz 2 in der Nachhaltigkeitswertung. In der Depotgesamtwertung erreichten sie den ersten Platz im Rheinland. Die erfolgreichen Junganleger können sich nun über zahlreiche Geldpreise freuen. Das geplante Siegerevent des Rheinischen Sparkassen-und Giroverbands (RSGV) und die deutschlandweite Siegerehrung werden jedoch von Corona ausgebremst.

Zwei weitere Schülergruppen des Erich-Brost-Berufskollegs und eine Spielgruppe des Gymnasium-Essen-Werden schafften es ebenfalls in die Top10 im Verbandsgebiet des RSGV und freuen sich ebenfalls über die Aufstockung der Klassenkassen.

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