v.l. Dr. Daniela Rezek, Dr. Bernhard Uhl, Nicole Sigrist – hinten GF Heino ten Brink (Foto: EVK Wesel)
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Wesel. Als erste Anlaufstelle bietet das Zentrum für Frauengesundheit am Gesundheitscampus des Evangelischen Krankenhauses Wesel (EVK) ein spezialisiertes Versorgungsmodell, das übliche Standards in der Region bei weitem übertrifft. Gebündelt in zwei Fachkliniken und drei medizinischen Fachzentren profitieren die Frauen von durchweg fachärztlicher gynäkologischer und senologischer Kompetenz. Mit dem neu aufgestellten Chefärzteteam Dr. med. Bernhard Uhl und Dr. med. Daniela Rezek sind zwei ausgewiesene Experten ihres Faches am Ruder. Zudem ist Nicole Sigrist an Bord, die das Gynäkologische Krebszentrum am EVK Wesel steuert.

Anfang des Jahres bereits hat das Zentrum für Frauengesundheit seine Arbeit aufgenommen. Rund 1,5 Millionen Euro hat das EVK in innovative Medizintechnik, in die Renovierung von Patienten- und Behandlungszimmer sowie in die Modernisierung der Ambulanzen investiert. Das, sowie das ungewöhnliche medizinische Versorgungskonzept, hat die drei Ärzt:innen veranlasst, ihre alte Wirkungsstätten am EKO bzw. am MHW zu verlassen und an den erfolgreichen Gesundheitscampus im Weseler Ortsteil Obrighoven zu wechseln. Dort setzt man zum Wohle der Frauen nun in zwei Fachkliniken auf spezialisierte Versorgung. Die Klinik für Gynäkologie, Urogynäkologie und Onkologische Gynäkologie sowie die Klinik für Senologie und Ästhetische Chirurgie decken mit ihrem umfangreichen Leistungsportfolio nahezu alle Fragestellungen ab, mit denen Frauen jeden Alters konfrontiert sein könnten.

Die neuen, in Fachkreisen anerkannten, verantwortlichen Akteure Dr. Daniela Rezek, Dr. Bernhard Uhl und Nicole Sigrist, bringen sehr viel Kompetenz in ihren jeweiligen Disziplinen mit. „Ich freue mich sehr, dass wir diese zusätzlichen Fachexperten für uns gewinnen konnten“, so Geschäftsführer Heino ten Brink stolz.

Im modernen, durch Ärztekammer- und DKG-zertifizierten Brust(krebs)zentrum, hat das Thema Brustgesundheit mit all seinen Facetten oberste Priorität. Die medizintechnischen und radiologischen Diagnostikmöglichkeiten sind am Gesundheitscampus hervorragend. „Brust-MRT, Mamma-Tomosynthese und eine ganz besonders sensible Brustultraschallsonde, die hier in Deutschland ein- und erstmalig zum Einsatz kommt, sind unsere Alleinstellungsmerkmale und das nicht nur am Niederrhein“, schwärmt Dr. Rezek. Als eine von bundesweit insgesamt nur 80 anerkannten Breastsurgeons, führt sie übrigens auch komplexe wiederherstellende Eingriffe an der Brust durch, wenn möglich auch mit Eigenfett. Zudem so die erfahrene Senologin, „profitieren unsere Patientinnen auch von Mind-Body-Medizin und diversen anderen komplementären Angeboten“. Unter dem Stichwort „Happy Aging“ steht denn auch noch das gesunde Altern sowie das Wohlfühlen im eigenen Körper auf der Agenda ihrer Klinik.

Das neue Modell der Spezialisierung hat sich bereits jetzt nach wenigen Wochen schon bestens bewährt, ist Chefarzt Dr. Uhl überzeugt. „Die Patientinnen spiegeln uns eine extrem hohe Zufriedenheit, zumal sie hier ausschließlich von einem Fachärzteteam betreut werden“. Zudem sieht der Gynäkologe seine Klinik mit der innovativen Sonata®-Behandlungsmethode als Taktgeber für moderne Myomtherapie am Puls der Zeit. „Betroffene Frauen kommen aus ganz Deutschland extra dafür zu uns“. Des Weiteren werden ab Sommer insgesamt drei Experten im ganzheitlich ausgerichteten Zentrum für Frauengesundheit für den Bereich Urogynäkologie zuständig sein. Ein neuer spezieller Laser wurde extra angeschafft, der die empfindliche vaginale Schleimhaut aktivieren und zur schnittfreien Therapie von Belastungsinkontinenz eingesetzt werden soll.

Im Gynäkologischen Krebszentrum legt Nicole Sigrist großen Wert darauf, an Unterleibskrebs leidende Frauen in allen Krankheitsstadien begleiten zu können. Offen-chirurgische, aber vor allem minimal-invasive plastisch-rekonstruktive Operationen sowie fundierte Chemo-, Antikörper- und Immuntherapien stehen auf dem jeweils individuell an die Lebenssituation angepassten Behandlungsplan. „Von der Verdachtsdiagnose bis zur Nachsorge stehen wir unseren Patientinnen eng beiseite“, so die ärztliche Leiterin. „Sollte Heilung nicht mehr möglich sein, sind wir palliativmedizinisch sehr gut aufgestellt“.

Im digitalen Frauenforum ‚DonnaMedica‘ stellt sich das Expertentrio des Zentrum für Frauengesundheit vor und gibt in informativen Videos detaillierte Einblicke ins umfangreiche Leistungsspektrum. Mehr unter www.donnamedica.de

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