Prüfung der gelieferten Hochstämme auf dem Baubetriebshof (Foto: Stadt Kempen)
Anzeige

Kempen. Der 50. Baum, den Alt-Bürgermeister Karl-Heinz Hermans anlässlich seines 90. Geburtstages am 08.09.2019 spendet, ist nun im Altstadtgrüngürtel im Abschnitt zwischen Wambrechiestraße und Neustraße gepflanzt worden. Es handelt sich um eine besondere Sorte der Winter-Linde mit dem bezeichnenden Namen „Winter Orange“. Insbesondere im unbelaubten Zustand stechen die hellorangen gefärbten jungen Triebe der Linde besonders hervor. Auch der Heimatverein St. Hubert hat Herrn Hermans durch die Pflanzung einer stattlichen Winter-Linde im Kendelpark ein ganz besonderes und nachhaltiges Geschenk zu seinem Geburtstag gemacht.

In diesem Frühjahr sind wieder zahlreiche Bäume von engagierten Kempener Bürgerinnen und Bürgern für das Stadtgebiet gespendet worden. In St. Hubert hat die Firma Schraps & Vogel eine Hopfenbuche für den Kendelpark gespendet. Für die Breite Straße wurde vom VLN Verein Linker Niederrhein eine Säulenhainbuche sowie für den Berfes eine Erle und für den Grünzug Saarstraße in Kempen ein Walnussbaum gespendet.

In Kempen sind mehrere Obstbäume gespendet worden: eine Ess-Kastanie für den Grünzug Hellnerstraße von Thomas Niermann und zwei Apfelbäume für die Grünanlage Fritz-Wingen-Straße von der ÖDP Kempen.

Aus einem traurigen Anlass hat die Aufstiegsmannschaft 1998 des Fußballvereins Thomasstadt Kempen eine Stiel-Eiche für den Bolzplatz an der Vorster Straße in Gedenken an ihren Mannschaftskameraden Jörg Ewert gespendet. Ebenfalls aus einem traurigen Anlass haben Sandra und Erika Reimann einen Weißdorn für den Liebespfad zur Erinnerung an ihren Vater bzw. Ehemann gespendet.

Aber auch aus freudigen Anlässen sind Bäume gespendet worden. Von Dr. Karl Zierhut eine Winter-Linde für den Peschweg und eine Säulenhainbuche für den East-Cambridgeshire-Park anlässlich seines 95. Geburtstages. Von Annemarie Froese-Guss eine Winter-Linde im Altstadtgrüngürtel zu ihrem 70. Geburtstag. Rudi und Susanne Alke habe anlässlich der Taufe ihrer Enkeltochter Lena eine Magnolie für den East-Cambridgeshire-Park gespendet. Familie Wehner hat zur Taufe von Viktoria einen Apfelbaum der Sorte „Kaiser Wilhelm“ für die Grünanlage Fritz Wingen Straße gespendet.

Im Altstadtgrüngürtel sind mehrere Baumspenden gepflanzt worden. Eine mehrstämmige Hainbuche von der Fa. Hout plus GmbH und ein Spitzahorn von den Eheleuten Miriam und Christian Sustrath. Das Paar hat noch einen weiteren Baum, eine Winter-Linde für den Peschweg gespendet.

Im Rahmen der Sanierung der Ludwig-Jahn-Straße haben Ute Gremmel-Geuchen und Karl Geuchen einen nicht fruchtenden Ginkgobaum gespendet.

Für die Straßengemeinschaft Wiesenstraße ist im East-Cambridgeshire-Park ein Tupelobaum gepflanzt worden.

Die Stadt Kempen bedankt sich recht herzlich für die Baumpenden. Sie tragen maßgeblich zur Attraktivierung des Stadtbildes und Verbesserung des Stadtklimas bei.

Das Grünflächenamt bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Baumstandorte im öffentlichen Grün, z.B. in Parkanlagen, im Straßenbegleitgrün und / oder auf Kinderspielplätzen an. Wer ebenfalls einen Baum spenden möchte, wendet sich bitte an das Grünflächenamt der Stadt Kempen unter Telefon 02152 / 917- 3203

In den vergangenen Wochen sind zahlreiche Pflanzen für die Nachpflanzung in diesem Frühjahr im Stadtgebiet Kempen zum Baubetriebshof geliefert worden. Die auf dem Bauhof zwischengelagerten Pflanzen werden nun sukzessive an den für sie vorgesehenen Standorten ausgepflanzt.

Die Lieferung umfasst 35 Bäume. Die Baumarten reichen von Apfelbäumen in unterschiedlichen Sorten, über nicht fruchtende Ginkgobäume, Vogelnährgehölze, wie den Eingriffligen Weißdorn bis hin zu ganz besonderen Bäumen, wie dem Nymphenbaum und der Kobushi-Magnolie. Bei den ausgewählten Baumarten handelt es sich um sogenannte Klimabäume, die mit den weiterhin zu erwartenden geringen Jahresniederschlagsmengen gut zurechtkommen. Zusätzlich sind 3.470 Sträucher und Bodendecker bestellt und geliefert worden. Auch eine beträchtliche Anzahl an Stauden und Gräsern werden in den nächsten Wochen in Kempen, St. Hubert und Tönisberg ausgepflanzt – insgesamt 3.220 Stück. Unter ihnen zahlreiche Insektenmagneten, wie Astern in unterschiedlichen Sorten, Euphorbien, Lavendel, Beinwell, Salomonsiegel, Katzenminze, Geranium, Salbei, Bergminze, Origanum, und Thymian.

Die Pflanzung von Bäumen im Straßenraum bedarf ganz besonderer Vorbereitung. Straßenbäume werden in ein spezielles Baumsubstrat, welches über eine besonders hohe Wasserhaltekraft und weitere besondere Eigenschaften verfügt, gepflanzt.

Um einen Sonnenbrand am Baumstamm und ein damit einhergehendes Aufplatzen der Rinde des neu gepflanzten Baumes zu verhindern erhält der Stamm bei der Pflanzung einen sogenannten Weißanstrich. Dadurch wird er vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt. In den Quartieren der Baumschule standen die Bäume relativ dicht, sodass sie sich gegenseitig beschattet haben. Mit zunehmendem Dickenwachstum des Stammes verschwindet dieser Anstrich.

Bei der Pflanzung erhalten die städtischen Bäume einen sogenannten Gießring, um sicher zu stellen, dass die großen Mengen an Wasser, die ein Baum in den ersten Jahren zum Anwachsen benötigt auch wirklich an den Wurzeln ankommen und nicht seitlich abfließen.

Das Grünflächenamt bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die bereits tatkräftig beim Wässern der städtischen Bäume und Grünanlagen unterstützen und bittet aufgrund der Wetterlage auch weiterhin um Hilfe bei der Bewässerung der Baum- und Grünbeete oder der Pflanzungen in den Grünanlagen.

Wer in diesem Zusammenhang eine Pflegepatenschaft für ein Baumbeet bzw. eine Grünfläche übernehmen möchte, kann sich gerne an das Grünflächenamt unter der Telefonnummer 02152 / 917-3203 wenden.

Beitrag drucken
Anzeigen