(Foto: Polizei)

Mülheim an der Ruhr. Freitagnacht (28. Mai) rückten Polizisten der Wache Mülheim zu einem Verkehrsunfall am Tourainer Ring, Ecke Parallelstraße aus. Dort hatte kurz zuvor ein 26-jähriger Iraker die Kontrolle über seinen BMW 730Ld xDrive verloren. Dabei wurde das Fahrzeug derart beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war.

Gegen 22:56 Uhr informierte die Feuerwehr Mülheim die Leitstelle der Polizei über den Unfall. Während der Fahrer nur leichte Blessuren aufwies, die durch den Rettungsdienst behandelt wurden, wies das Fahrzeug einen Totalschaden auf. Neben diversen Lack- und Plastikschäden waren im Fahrzeug die Airbags ausgelöst, der vordere Kotflügel gerissen, die Reifen eingedrückt und die Hinterradachse mutmaßlich gebrochen.

Trotz des hohen Sachschadens und des weitläufigen Spurenbildes auf der Straße und am dortigen Erdwall blieb der junge Mann bei der Aussage, lediglich mit der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit gefahren zu sein.

Während der Dortmunder zudem angab, beim Spurwechsel nicht aufgepasst zu haben, verdichteten sich jedoch die Hinweise darauf, dass er mutmaßlich an einem Fahrzeugrennen teilgenommen hat. Die Polizei sucht Zeugen, denen der BMW 730Ld xDrive mit Duisburger Kennzeichen in Mülheim im Bereich Tourainer Ring aufgefallen ist. Möglichweise ist in dem Zusammenhang auch ein weiteres hochmotorisiertes Fahrzeug aufgefallen.

Insbesondere sucht die Polizei einen derzeit namentlich unbekannten Zeugen, der hinter dem verunfallten BMW gefahren sein und die Situation beobachtet haben soll. Dieser Zeuge soll einen orangefarbenen PKW gefahren sein.

Hinweise nehmen die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 VU-Team unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen. (ots)

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