Frank Still, Projektmanager für alternative Antriebe bei Toyota, übergibt Oberbürgermeister Sören Link die Schlüssel für die wasserstoffbetriebenen Toyota Miraii (Foto: Uwe Köppen/Stadt Duisburg)

Duisburg. Die Stadt Duisburg und die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben von Toyota Deutschland jeweils einen wasserstoffbetriebenen Toyota Miraii zu günstigen Konditionen für die Dauer von zwei Jahren zur Verfügung gestellt bekommen. Oberbürgermeister Sören Link nahm heute gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Andree Haack und Thomas Patermann, Vorstand der WBD, die Fahrzeuge in Empfang.

Duisburg entwickelt sich zu einem Zentrum der regionalen Wasserstoffwirtschaft. Hier werden die einzelnen Stränge der Wasserstoffquellen, der Verteilung und der Anwendung  physisch und organisatorisch vernetzt und damit wirtschaftlich ermöglicht. Die zentrale Lage der Stadt an Straße, Schiene und Wasser sowie ihre Industriekraft macht Duisburg zu einem geeigneten Standort für die Umsetzung der Wasserstofftechnologie im realen Markt.

Als Vorreiter für die industrielle Nutzung des Wasserstoffs, plant die Stadt gemeinsam mit den Stadttöchtern, den Wirtschaftsbetrieben Duisburg und der Duisburger Versorgungsgesellschaft diverse Vorhaben für den Einsatz von Wasserstoff. So setzen die Wirtschaftsbetriebe bereits ein wasserstoffbetriebenes Entsorgungsfahrzeug in der Restmüll-Abfuhr ein. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem weiteren Weg in Richtung nachhaltiger Abfallentsorgung und CO2-freier Sammelverkehre.

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