Es sind zu sehen (v.l.n.r.) Bürgermeister Guido Willems, Jürgen Hagen (1. Vorsitzender Spielträume Birgden), Markus Salden (mit Tochter Felicia) und Friedhelm Kamphausen (Regionalbotschafter der NRW-Stiftung) (Foto: Nadja Paulzen)

Gangelt. NRW-Stiftung unterstützt Naturvermittlung in Birgden

Für Schulklassen und Kindergartengruppen ist der Mehrgenerationenplatz der Birgdener Dorfgemeinschaft ein wichtiger Anlaufpunkt, um Naturvermittlung anschaulich und spielerisch zu erleben. Vier neue Hochbeete wurden angelegt, um den Kindern zu zeigen, wie ein Hochbeet funktioniert und wie es in den unterschiedlichen Jahreszeiten gepflegt wird. Das ehrenamtliche Team des Vereins Spielträume-Birgden erhielt dafür 15.000 Euro von der NRW-Stiftung.

Friedhelm Kamphausen, ehrenamtlicher Regionalbotschafter der NRW-Stiftung im Kreis Heinsberg, hat am 11. Juni 2021 den Mehrgenerationenspielraum Heggeströper besucht und ist beeindruckt: „Die Patenschaften der Kinder für ihre Hochbeete ist eine schöne Idee. Dadurch übernehmen sie Verantwortung und identifizieren sich noch stärker mit ihrer Aufgabe, die Beete zu pflegen. Das geerntete Obst und Gemüse schmeckt dann wahrscheinlich sogar noch etwas besser.“

Die Vereinsmitglieder der Spielträume-Birgden, Bürgermeister Guido Willms sowie Vertreterinnen und Vertreter der Schulen und Kindergärten im Ort freuen sich über die Unterstützung aus Düsseldorf. Die Idee der spielerischen Naturvermittlung und der ehrenamtliche Einsatz der Vereinsmitglieder waren für die Förderzusage der NRW-Stiftung ausschlaggebend. Außerdem gehörte der Verein Spielträume-Birgden 2017 zu den nominierten Projekten für den Engagementpreis NRW. Die Zugehörigkeit zu den Finalisten dieses Preises der Staatskanzlei und der NRW-Stiftung wirkte quasi wie ein Gütesiegel.

Zwei große Schautafeln zum Aufbau eines Hochbeetes und dem Anlegen eines Kompostes und Bestimmungstafeln für die Bäume der Streuobstwiese sowie die übrigen Bäume und Sträucher auf dem Heggeströper sollen das Vorhaben demnächst ergänzen und abrunden.

Seit ihrer Gründung 1986 konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung rund 3.400 Natur- und Kulturprojekte mit insgesamt etwa 288 Millionen Euro fördern. Das Geld dafür erhält sie überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.

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