v.l. Freuen sich über den mobil und sicher – Preis der Deutschen Verkehrswacht: Stefan Huppertz, Anke Schmitz, Dörte Schall, Klaus Röttgen, Bärbel Braun und Kalle Ditges (Foto: Stadt MG)
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Mönchengladbach. Tolle Überraschung für die städtische Kita „Villa Sonnenschein“ in Hardt und die Verkehrswacht Mönchengladbach. Bei der Jahreshauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht hat das Projekt „Immer oben auf“ den „mobil und sicher“-Preis in Bronze gewonnen. Rund 100 Bewerbungen waren für den Wettbewerb eingegangen.

Anke Schmitz, Beauftragte für Verkehrserziehung in der Kita, hat das Unfallpräventionsprojekt, das Kinder schon früh für das Tragen eines Fahrradhelms begeistern soll, gemeinsam mit Verkehrssicherheitsberater Kalle Ditges von der Mönchengladbacher Polizei ins Leben gerufen.

In der Villa Sonnenschein gehört der Helm inzwischen zum Alltag: Jedes Kind hat seinen eigenen, passenden Fahrradhelm an der Helmgarderobe in der Kita. Für Kalle Ditges, der seit zwei Jahrzehnten als Verkehrssicherheitsberater in Kindergärten und Schulen unterwegs ist, wird hier der Grundstein dafür gelegt, den Fahrradhelm zum selbstverständlichen Lebensbegleiter für alle Altersstufen zu machen.

„Damit das funktioniert, müssen auch die Erwachsenen als Vorbild mitziehen“, betont Mönchengladbachs Kinder- und Jugenddezernentin Dörte Schall. Gemeinsam mit Stefan Huppertz, dem neuen Vorsitzenden der Verkehrswacht Mönchengladbach freut sie sich, dass die Zusammenarbeit von Polizei, Verkehrswacht und Stadt durch die Auszeichnung gewürdigt wurde. Das Preisgeld von 550 Euro soll in das Projekt „Immer oben auf“ fließen, an dem inzwischen auch weitere Kindertageseinrichtungen Interesse haben.

Stadt und Verkehrswacht schmieden inzwischen schon an weiteren Plänen für die Unfallprävention im Vorschulbereich: Auf verschiedenen Ebenen werben sie derzeit für die Idee, auf einer Freifläche an der Villa Sonnenschein einen Verkehrskindergarten einzurichten.

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