v.l. Dr. Cornelia Sack (Foto: Universitätsmedizin Essen) und Hubert Brams (Foto: M. Duschner, Contilia)
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Essen. Aufgrund der sich entspannenden Infektionslage öffnen sich die Essener Krankenhäuser ein Stück mehr für ihre Besucher

Ab Montag, 28. Juni, können Angehörige die Patientinnen und Patienten wieder ab dem ersten stationären Tag nach Aufnahme im Krankenhaus besuchen. Dazu haben sich das Alfried Krupp Krankenhaus, die Contilia Gruppe, die Evang. Kliniken Essen-Mitte und die Universitätsmedizin in gemeinsamer enger Absprache für ihre Häuser in Essen entschieden.

Die Essener Krankenhäuser bitten, den Besuch auf möglichst wenige Bezugspersonen zu begrenzen. Für den Zutritt ins Krankenhaus gelten weiterhin die 3-G-Regeln: Geimpft, genesen oder getestet. Hierfür benötigen Besucher entsprechende Nachweise (z.B. Impfpass bzw. Testergebnis, das nicht älter als 24 Stunden alt sein darf). Während den Nachmittagsstunden ist ein Besucher pro Patient und Zimmer willkommen.

Beim Aufnahmetag ist zudem wieder eine Begleitperson gestattet, sofern dies erforderlich ist. Es gelten Sonderreglungen für die geburtshilfliche Abteilung und Schwersterkrankte sowie demenziell veränderte Patienten, die individuell mit den Ansprechpartnern der Kliniken abzustimmen sind.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Inzidenzwerte weiter stabilisieren. Deshalb können wir für unsere Patientinnen und Patienten den Kontakt zu ihren Angehörigen wieder ermöglichen“, begründet Hubert Brams, Vorsitzender des Essener Krankenhausverbandes, die schrittweise Lockerung.

Die Essener Krankenhäuser kehren mit diesen Öffnungsmaßnahmen wieder mit Vorsicht und Augenmaß zur Normalität zurück. „Die Achtsamkeit ist weiterhin Bestand in unserem Alltag. Zumal sich die Deltavariante des Virus auch in Deutschland spürbar ausbreitet“, erklärt Dr. Cornelia Sack, Vorsitzende des Essener Krankenhausverbandes.

Aus diesem Grund bleiben einige Maßnahmen auch weiterhin bestehen: Tragen einer FFP2-Maske oder medizinischen Maske in den Innenräumen, regelmäßige Händehygiene sowie die Abstandsregeln. „Das Wohl und die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden steht an erster Stelle“, betont Brams. Alle Essener Kliniken richten sich mit dem Besuchskonzept nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Die Essener Krankenhäuser bitten um Verständnis, wenn es situativ in Abhängigkeit von lokalen Gegebenheiten kurzfristig zu Anpassungen dieser Regelungen kommen kann. Aktuelle Informationen zu den Besuchsregelungen sind auf den jeweiligen Krankenhaus-Webseiten zu finden.

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