Dr. Rüttgers (l.) und Dr. Hilgenpahl (Foto: Markus van Offern)

Emmerich am Rhein. Dr. Heiko Rüttgers ist neuer Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am St. Willibrord-Spital. Er führt die Abteilung ab Juli 2021 gemeinsam mit Chefarzt Dr. Roland Hilgenpahl. Mit dieser personellen Entscheidung, die von Dr. Hilgenpahl initiiert und von der Geschäftsführung getragen wird, sollen rechtzeitig die Weichen für einen harmonischen Übergang auf die zukünftige Chefarzt-Position gestellt werden: Wenn Dr. Hilgenpahl voraussichtlich Mitte 2023 in den Ruhestand geht, wird Dr. Rüttgers als sein alleiniger Nachfolger die Leitung der Abteilung übernehmen.

Erfahrene Mediziner: Dr. Heiko Rüttgers…

Dr. Heiko Rüttgers ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Chirurgie mit dem Schwerpunkt Unfallchirurgie sowie Facharzt für Handchirurgie. Der 50-Jährige übernahm im März 2020 als Leitender Arzt das Department Unfallchirurgie am St. Willibrord-Spital. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Handchirurgie, die er während seines ersten Jahres in Emmerich neu am Haus etabliert hat. Auch in der Unfallchirurgie steigen die Patientenzahlen kontinuierlich.

. . . und Dr. Roland Hilgenpahl

Bereits im Jahr 2018 waren die Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie am Emmericher Krankenhaus zusammengelegt worden, analog zur Verschmelzung der beiden Fachgesellschaften zu einer. Dr. Hilgenpahl übernahm seinerzeit die Leitung der neu strukturierten gemeinsamen Abteilung. Der 63-Jährige ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und seit 36 Jahren in der Orthopädischen Abteilung am St. Willibrord-Spital tätig. 2009 wurde er zum Chefarzt der damals noch selbstständigen Allgemeinorthopädie bestellt. Außerdem leitet er das in diesen Tagen erneut re-zertifizierte Endoprothetikzentrum (EPZ) des Krankenhauses, in dem jährlich ca. 500 künstliche Knie- und Hüftgelenke implantiert werden. Dr. Hilgenpahl genießt insbesondere in der orthopädischen Gelenkchirurgie einen hervorragenden Ruf weit über die Grenzen Emmerichs hinaus. Das minimal-invasive Einbringen von künstlichen Gelenken ist seit vielen Jahren der Schwerpunkt seiner Arbeit. Dr. Rüttgers verfügt ebenfalls über langjährige Erfahrungen in der Endoprothetik. Die Implantation von individuell angefertigten Prothesen wurde durch ihn zusätzlich in das Behandlungsspektrum des EPZ eingebracht.

Drei Zentren

Die beiden Chefärzte verfügen über ein hohes Maß an Kompetenz und viel Erfahrung in der Orthopädie und Unfallchirurgie, so dass sie im jetzt vereinbarten Kollegialsystem mit ihren Teams das gesamte Fachgebiet abdecken. Zur Abteilung zählen einschließlich der Wirbelsäulenorthopädie / -chirurgie mit Chefarzt Jens Andreas acht Oberärzte und zwölf Assistenzärzte. Angegliedert sind neben dem EPZ zwei weitere Zentren: das zertifizierte Fuß- und Sprunggelenkzentrum (Leitung: Oberarzt Ramin Cordis) und das Alterstraumatologische Zentrum ATZ (Leitung: Chefarzt Dr. Rüttgers für die Unfallchirurgie und Chefarzt Resul Toprak für die Altersmedizin). Darüber hinaus steht das Traumazentrum zur Versorgung von Verletzten zur Zertifizierung an.

„Wir waren immer offen für neue Ideen und haben uns stets dem medizinischen Fortschritt angepasst“, nennt Dr. Hilgenpahl einen Grund für den Erfolg der Abteilung. Diesen Weg gehen er und Dr. Rüttgers nun gemeinsam, um weiterhin eine umfassende Patientenversorgung auf hohem medizinischem Niveau zu gewährleisten. Dazu gehören auch organisatorische Veränderungen. So möchten die beiden Chefärzte die Ambulanzstruktur so ändern, dass Patienten schneller einen Termin bekommen und frühzeitiger behandelt werden können.

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