Symbolbild
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Mülheim an der Ruhr/Oberhausen/Bottrop/Ratingen/Heiligenhaus/ Velbert/Wülfrath. Die aktuelle außergewöhnliche Hochwassersituation hat – trotz der bewährten mehrstufigen Trinkwasseraufbereitung – verursacht, dass das Uferfiltrat von Flusswasser beeinträchtigt wird. Das führt zu einer Trübung des Trinkwassers, die kontinuierlich ansteigt.

Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft desinfiziert das Wasser mit Ozon, UV-Licht sowie Chlor in extrem hoher Konzentration. Zusätzlich hat das Gesundheitsamt Mülheim bis auf Weiteres vorsichtshalber ein Abkochgebot angeordnet. Das Trinkwasser muss vor der Nutzung mindestens 3 Minuten sprudelnd abgekocht werden. Betroffen ist die Versorgung von Mülheim, Ratingen-Breitscheid, – Lintorf, – Hösel und -Eggerscheidt sowie Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath sowie Teile von Oberhausen und Bottrop. Es ist mit gravierenden Geschmacks- und Geruchsveränderungen zu rechnen.

Unter https://www.rww.de/trinkwasseranalysen können Sie Ihren Wohnort, Straße und Hausnummer auswählen. Wenn die Analyse zeigt, dass das Trinkwasser aus den Wasserwerken Mülheim/Styrum-Ost und Mülheim/Styrum-West kommt, ist es davon betroffen.

Fragen und Antworten zu Chlor finden Sie unter https://www.rww.de/chlor. Zum Abkochgebot unter https://www.rww.de/abkochgebot.

Velbert: Folgende Straßenzüge in Neviges werden im Regelfall durch Trinkwasser der Wuppertaler Stadtwerke versorgt: Siebeneicker-, Bahn-, Teimberg-, Ring-, Stein-, Hohenbruch-, Schiller-, Wieland-, Lessing-, Mörike-, Goethe-, Adalbert-Stifter-, Kleiststraße. Durch Versorgungsumstellungen z.B. im Rahmen von Störungsbehebungen kann es allerdings zu einer temporären Versorgung mit Trinkwasser der RWW kommen. Daher gilt das Abkochgebot ausdrücklich auch für diesen Versorgungsbereich.

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