(Foto: privat)
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Grefrath. Dem Traum vom Fliegen ganz nah. Und trotzdem sind die Kinder der Ferienbetreuung der Gemeinde Grefrath am Boden geblieben. Sie waren am Mittwoch zu Gast auf dem Flugplatz Niershorst, wo insgesamt rund 400 Leute ihrer Liebe zum Luftsport beim Segel- oder Motorfliegen oder auch Fallschirmspringen nachgehen. 21 Kinder, Schulanfänger, Grundschüler und Fünftklässler, werden in der dritten Ferienwoche vom Team um Andrea Kox-Heyne-Pietschmann und Franziska Türk betreut. Das Motto heißt „Träume“.

In die Karibik oder nach Fuerteventura kann man von Grefrath aus nicht starten. Aber nach Sylt oder Norderney ist es kein Problem. Das erklärte Günter Judenau vom Verein Flugplatzgemeinschaft Grenzland, den Kindern im Tower genau. „Hast du da gerade mit dem Piloten gesprochen?“ kam da gleich die Frage. Und dann durften auch die Kinder selbst über Mikrofon „Guten Morgen“ wünschen und bekamen auch ein nettes „Guten Morgen von Juliett Bravo“ zurück. Die Jungen und Mädchen lernten die Kennungen für die Flugzeuge und Flugplätze kennen. Für Grefrath ist das EDLF, dabei steht für E für Europa, D für Deutschland, L für Düsseldorf-Lohausen, der nächste größere Flughafen, und F für GreFrath. „G war schon für Goch vergeben“, erklärt Günter Judenau. Die Kinder erfuhren auch, dass eine Werkstatt für Flugzeuge Werft heißt, dass Segelflugzeuge keinen Motor brauchen, dass auch Flugzeuge manchmal gewaschen werden müssen und noch vieles mehr.

Der Ausflug zum Flugplatz ist nur eine von vielen spannenden Aktivitäten für die Kinder in den Ferien. Die Feuerwehr war schon zu Besuch, die Polizei schaut noch vorbei. Ausflüge zur Dorenburg und ins Kino standen ebenfalls schon auf dem Programm.

Für die fünfte und sechste Ferienwoche gibt es noch wenige freie Plätze. Wer sein Kind noch anmelden möchte, findet die Unterlagen dazu auf der Homepage: www.grefrath.de/de/inhalt/ferienbetreuung

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