Oberbürgermeister Daniel Schranz (vorne Mitte) nahm am 23. Juni 2021 einen Scheck über rund 9,8 Millionen Euro entgegen. Bei der Gelegenheit übergab er Staatssekretär Mathias Richter (vorne links) den jetzt bewilligten Förderantrag über 4,9 Millionen Euro. Außerdem mit dabei: Paul Haße, Abteilungsdirektor Bezirksregierung Düsseldorf, Eva Vogelsang von der Geschäftsstelle Gigabit bei der Bezirksregierung, Schuldezernent Jürgen Schmidt, IT-Dezernent Michael Jehn (Foto: Stadt Oberhausen/Tom Thöne)
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Oberhausen. Das NRW-Ministerium für Schule und Bildung hat jetzt den vierten Förderantrag für die Ausstattung von Schulen mit schnellerem Internet und W-LAN in Höhe von über 4,9 Millionen Euro bewilligt. Damit, plus dem zehnprozentigen Eigenteil der Stadt, wird der Netz- und W-LAN-Ausbau an den Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen und am Hans-Böckler-Berufskolleg finanziert.

Erst vor gut fünf Wochen hatte Oberbürgermeister Daniel Schranz den Antrag für die 4,9 Millionen Euro an Staatssekretär Mathias Richter überreicht, als dieser ihm einen symbolischen Scheck in Höhe von 9,8 Millionen Euro zur Förderung der Digitalisierung von Schulen übergab. In den 9,8 Millionen Euro waren neben den Mitteln zum W-LAN-Ausbau in Höhe von 7 Millionen Euro auch 2,8 Millionen Euro Fördergelder für die Sofortausstattungsprogramme für Schüler*innen und Lehrer*innen enthalten.

„Wir sind froh und dankbar, dass die von uns beantragten Fördermittel in Höhe von insgesamt fast 15 Millionen Euro komplett zugesagt worden sind. Damit können wir unsere Schulen technisch so fit machen, dass Kinder und Jugendliche zeitgemäß lernen können“, sagt Oberbürgermeister Daniel Schranz und führt weiter aus: „Wie viel Nachholbedarf Deutschland in dem Bereich hat, haben uns die Einschränkungen durch Corona schmerzlich bewusst gemacht. Die einzig gute Seite der Pandemie ist, dass wir – mit Hilfe von Bund und Land – jetzt so viel Geld bekommen, dass wir aufholen können.“

Mit der jetzt eingegangenen Bewilligung sind nun 100 Prozent der von der Stadt Oberhausen beantragten Fördermittel im Rahmen des Digitalpakts genehmigt und freigegeben. Somit kann der Netz- und W-LAN-Ausbau in Schulen mit einem Gesamtvolumen von rund 13,1 Millionen Euro – 11,9 Millionen Euro Förderung plus 1,2 Mio. Euro Eigenanteil – realisiert werden.

IT-Dezernent Michael Jehn betont: „Wir sind dankbar für die Fördermittel von Bund und Land, ohne die wir die Digitalisierung nicht so schnell in die Schulen hätten bringen können. Aus dem städtischen Haushalt haben wir nun weitere rund 400 mobile Geräte für die Schulen bestellt. Jetzt gilt es bereits, die Zukunft in den Blick zu nehmen und die Investitionen in vier bis fünf Jahren zu planen.“

Digitalpakt Schule und Sofortausstattungsprogramm: fast 15 Millionen Euro Förderung

–           4,9 Millionen Euro plus 500.000 Euro Eigenmittel für die weiterführenden Schulen

–           4,5 Millionen Euro plus 500.000 Euro Eigenmittel für die 26 Grundschulen

–           2 Millionen Euro plus 200.000 Euro Eigenmittel für Berufskollegs und Förderschulen

–           450.000 Euro plus 50.000 Eigenmittel: Die Arbeiten an drei Pilotschulen (Steinbrinkschule, Brüder-Grimm-Schule und Erich-Kästner-Schule) sind bereits abgeschlossen.

–           Sofortausstattungsprogramm: 2,8 Millionen Euro plus 200.000 Euro Eigenmittel zum Kauf von 4.500 iPads und 1.500 Laptops. Alle iPads sind seit Anfang 2021 auch im Einsatz zum Distanzlernen, die Laptops stehen für das neue Schuljahr zur Verfügung.

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