Die teilnehmenden Kinder erhalten Besuch auf ihrer sportlichen Weltreise: Thomas Schütz, Kreissportamt, Venka Koglin, Vorsitzende Sportjugend, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Sandra Koglin, stellv. Vorsitzende Sportbund. V.l.n.r. im Hintergrund im Rhönrad (Foto: © Sportbund Rhein-Kreis Neuss)
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Jüchen/Rhein-Kreis Neuss. Die traditionelle Ferienfreizeit bringt 30 Kinder in den Sommerferien in Bewegung

In der letzten Woche der Sommerferien herrscht auf dem Vereinsgelände der SG RW Gierath schon vormittags ein buntes Durcheinander. 30 Kinder sind der Einladung der Sportjugend Rhein-Kreis Neuss auf eine sportliche Weltreise gefolgt.

Täglich probieren die Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren verschiedene, auch außergewöhnliche Sportarten aus, die ihnen im Schulsport eher seltener begegnen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, gemeinsam mit den Sportvereinen die Vielfalt des Sports vorzustellen und auch die Ursprünge der Sportarten zu vermitteln“, erklärt Venka Koglin, Vorsitzende der Sportjugend.

„Fechten war richtig cool“, erzählt Kasimir (9) begeistert und präsentiert stolz den Stempel für Frankreich im Reisepass. „Von Qwan Ki Do habe ich noch nie gehört, aber das macht richtig Spaß“, sagt Lia (9), die an einem Workshop zu der asiatischen Kampfkunst von der DJK Kleinenbroich teilgenommen hat. Weitere Angebote wie Judo, Rope Skipping, HipHop Tanzen oder Rhönrad Turnen machten der Glehner TV, TSV Bayer Dormagen und der SV Rosellen sowie Abteilungen der SG RW Gierath möglich.

Am zweiten Tag besuchte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke die Ferienfreizeit und hielt beim Fechten Ausschau nach Nachfolgern für die Olympioniken aus dem Rhein-Kreis Neuss. „Es ist sehr wichtig, dass auch in diesem Jahr trotz der besonderen Umstände wieder Bewegungsangebote für Kinder geschaffen werden. Das unterstützen wir gerne“, sagt Petrauschke.

Der Rhein-Kreis Neuss fördert die Ferienfreizeit der Sportjugend, die sich über die hohe Nachfrage freut. „Auch die Eltern sind unglaublich dankbar und wir haben durchaus noch weitere Anfragen“, sagt Koglin und hofft, dass derartige Angebote weiterhin möglich bleiben, um den Kindern Freude an der Bewegung zu vermitteln und so der Gefahr des Bewegungsmangels entgegenzuwirken.

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