(Foto: privat)
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Ennepetal. Nachdem sich die Ennepetaler Pfadfinder schon auf verschiedene Ziele, wie zum Beispiel Polen, gefreut hatten, machte Corona ihnen wieder einen großen Strich durch die Rechnung und das gesamte Sommerlager 2021 stand auf der Kippe. Doch das Planen, Schreiben von Hygienekonzepten oder Einverständniserklärungen und Hoffen hat sich gelohnt. In der 5. Ferienwoche konnten 22 gespannte Teilnehmer gemeinsam das lang ersehnte Abenteuer ins Pfadfinder-Bundeszentrum im Westerwald starten.

Nachdem alle Teilnehmer mit einem Reisebus und das Material separat in einem Anhänger nach dem ungewohnt kurzen Weg im Bundeszentrum angekommen sind, wurden direkt die Zelte aufgeschlagen und das Zeltlagerleben begann. Nach der langen Zeit während Corona, wo Lager und Aktionen gänzlich abgesagt werden mussten, konnten es alle kaum erwarten endlich wieder ins „Zeltlager-feeling“ zu kommen und die Gemeinschaft sowie die Natur zu genießen und vom Alltag einfach mal abzuschalten.

Das diesjährige Sommerlager stand unter dem Motto „Piraten“. So startete der erste Lagertag mit einer Spiele-Olympiade, wo sich die drei Piratengruppen untereinander beweisen mussten. Dazu haben sich die Gruppen vorher grausame Piratennamen sowie einen Schlachtruf überlegt und Piratentücher gestaltet. Anschließend galt es bei der Olympiade sportliche, musikalische und logische Aufgaben gemeinsam als schnellste Gruppe zu meistern.

In den nächsten drei Tagen begaben sich die Pfadfinder auf hohe See und begannen am Montag eine 3-tägige Kanutour auf der Oberlahn. Trotz des zum Teil sehr regnerischen Wetters ließen sich alle nicht entmutigen und überwanden zusammen verschiedene Schleusen, Strömungen und den Muskelkater, welcher sich nach jedem Tag mehr bemerkbar machte. Insgesamt brachten die Teilnehmer in den drei Tagen ungefähr 45km hinter sich. Nach jeder Kanutour ging es wieder zurück zum Zeltplatz in Westernohe. Dort wurde abends gemeinschaftlich gekocht, am Lagerfeuer gesungen und Gemeinschaftsspiele gespielt.

Nach den drei Tagen auf hoher See war für den Donnerstag erst mal Entspannung angesagt. Alle konnten sich ein bisschen ausruhen, Schlaf nachholen und das regenfreie Wetter genießen. Danach ging es mit einem großen Geländespiel weiter, bei dem die drei Piratengruppen erneut auf die Probe gestellt wurden. Auch das meisterten alle hervorragend, sodass noch genug Energie für das darauffolgende Bogenschießen und für den Ausflug in einen Hochseilgarten übrig war. Bei der Siegerehrung erhielten alle eine Belohnung sowie Aufnäher für ihre Pfadfinderkluft. Am letzten Abend kamen die Pfadfinder zu einer kleinen Andacht am Lagerfeuer zusammen. Nach 10 Tagen hieß es dann „Goodbye“ und die Gruppe machte sich auf den Heimweg nach Ennepetal. Die Abschlussrunde am Pfadfinderheim stimmte viele traurig, da das Lager viel zu schnell verging, aber umso mehr freuen sich alle jetzt schon auf das nächste Sommerzeltlager.

Insgesamt war es trotz des wechselhaften und regnerischen Wetters eine tolle Freizeit mit einer großartigen Gemeinschaft, viel Programm und vor allem eins: Endlich mal wieder Pfadfinder-Sein.

Mittlerweile haben bei den Ennepetaler Pfadfindern wieder die Gruppenstunden begonnen. Zu diesen möchten wir alle Kinder und Jugendlichen, die Interesse daran haben, was die Pfadfinder das restliche Jahr so für Abenteuer erleben, herzlich einladen, einfach mal vorbei zu schauen.

Wer Interesse hat, kann sich gerne unter dpsg-ennepetal@web.de oder 015788391126 melden oder zu den jeweiligen Zeiten der unterschiedlichen Gruppen einfach bei uns im Pfadiheim (Kirchstraße 82 in Ennepetal) vorbeischauen. Weitere Infos zu den Ennepetaler Pfadfindern sind auf www.dpsg-herzjesu-ennepetal.de zu finden.

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