Bürgermeister Christoph Tesche (r.) zeigte sich Montagabend zusammen mit den Preisträger*innen auf dem Hurz-grünen Teppich (Foto: Stadt RE)
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Recklinghausen. 500 Bürger*innen kamen am Montagabend, 6. September, aus dem Lachen nicht mehr heraus: Beim fünften „Recklinghäuser Hurz“, dem schrägen Comedy-Preis, erschallte durch das Ruhrfestspielhaus das Gelächter der anwesenden Personen. Aber damit nicht genug: 24.500 Comedy-Begeisterte sahen sich die Verleihung auch online per Live-Stream an.

Fünf Preisträger*innen konnten sich zurecht über eine Auszeichnung freuen: Comedian Bülent Ceylan erhielt den Der-Wolf-und-das-Lamm-Hurz, der Bochumer Ruhrpott-Autor Frank Goosen den Heimat-Hurz, Cordula Stratmann den Ehren-Hurz, Sven Bensmann den Kleinen Hurz und Kabarettist Florian Schroeder den Pandemie-Hurz. Letzterer hatte sich bei einer Demo in Stuttgart auf der Bühne öffentlich mit einem satirischen Auftritt mit der Querdenkerszene angelegt. Das Video ist damals viral gegangen und hat auf der Plattform YouTube bereits mehr als eine Million Klicks erhalten. Schroeder nahm den Preis digital entgegen und hofft darauf, beim nächsten Hurz live dabei sein zu können.

Nachdem die vergangene Preisverleihung zunächst zweimal verschoben worden war und schließlich ohne Publikum live aus den Studios der Urbanfilm GmbH in Suderwich ins Internet gestreamt wurde, konnte die neue Auflage glücklicherweise wieder im Ruhrfestspielhaus in Präsenz stattfinden. „Dennoch hatten wir uns entschieden, die Kapazität aus Sicherheitsgründen nicht komplett auszuschöpfen und lediglich 500 Plätze angeboten“, erklärte Bürgermeister Christoph Tesche. „Der Hurz erfreut sich seit Beginn großer Beliebtheit. Aus Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern vor Ort weiß ich, wie dankbar sie sind, dass die Veranstaltung endlich wieder mit Publikum stattfinden konnte.“

Der schon traditionelle Auftritt von Achim Hagemann als Pawel Popolski durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. Am Schlagzeug zeigte er nicht nur sein komödiantisches, sondern auch sein musikalisches Talent. Die Moderatorin des Abends, Steffi Neu, sprühte auch am Montagabend in gewohnter Manier vor guter Laune und leitete die Besucher*innen durch die Verleihung. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Hurz-Band, die in diesem Jahr durch Viviane Essig verstärkt wurde. Die Künstlerin ist in Recklinghausen durch ihre Auftritte mit der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) bereits bestens bekannt.

„Derzeit macht es das Corona-Virus noch unmöglich vor vollem Haus aufzutreten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, die Verleihung live und kostenlos im Internet zu streamen, damit möglichst viele Menschen zuschauen können“, sagte Lars Tottmann. Gemeinsam mit Marius Ebel gehört er zu den Hurz-Machern. Beide sind darüber hinaus bekannt als Geschäftsführer der Arena Recklinghausen GmbH.
Für Bild und Ton sorgte das Team der Recklinghäuser Urbanfilm GmbH, das bereits Anfang des Jahres den Hurz aus den eigenen Studios übertragen hatte und 28.000 Zuschauer*innen vor die Bildschirme lockte.

Weitere Informationen zum Comedy-Preis und seinen Preisträger*innen gibt es online unter www.derhurz.de.

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