v.l.n.r.: Christian Basler, technischer Vorstand der evo, Alexander Rahlf, Abteilungsleitung Hausbewirtschaftung bei der GE-WO, Gregor Sieveneck, Vertriebsleiter evo, und Andreas Overhage, Consulting und Projektumsetzung im Vertrieb der evo, in der Technikzentrale auf der Teutstraße (Foto: © evo/Andreas Köhring)
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Oberhausen. Nahwärmenetz im InnovationCity-Quartier

In enger Zusammenarbeit zwischen der Energieversorgung Oberhausen AG (evo) und der Osterfelder Wohnungsgenossenschaft eG (GE-WO) ist in Oberhausen-Osterfeld an der Teutstraße ein neues Nahwärmenetz entstanden. Das Besondere: Das neue Wärmenetz ist außerdem Teil des InnovationCity-Quartiers Osterfeld-Mitte/Vondern.

Welche Vorteile dies für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet, erklärten Vertreter beider Projektpartner bei einem Termin vor Ort:

„Ein mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk wird hier ab sofort insgesamt 200 Wohneinheiten versorgen. Die Energie wird dabei besonders klima- und ressourcenschonend erzeugt, da die Strom- und Wärmeproduktion intelligent gekoppelt wird“, erklärte Christian Basler, technischer Vorstand der evo. „Dadurch wird der Gebäudekomplex zu einer flexiblen Nahwärmeinsel. Strom wird produziert, wenn er benötigt wird. Die dabei entstehende Wärme wird gespeichert und genutzt, wenn sie gebraucht wird.“

Durch dieses neu entwickelte Wärmenetz können zudem etwa 30 bis 35 Prozent klimaschädliches CO2 gegenüber der bisherigen Beheizung durch eine Gaskesselanlage eingespart werden.

„Wir sind stolz, dass unsere Immobilien hier an der Teutstraße für dieses zukunftsträchtige Projekt ausgewählt wurden“, ergänzte außerdem Alexander Rahlf, Abteilungsleitung Hausbewirtschaftung bei der GE-WO. „Diese Chance ergriffen wir gerne, um unseren Mieterinnen und Mietern eine zukunftssichere Wärmeversorgung zu bieten und einen klaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“

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