„Drohnenpilot“ Pascal Menkhaus von der Firma „WOW-Films“ am Lehrschwimmbecker der Grundschule Alsfeld (Foto: Stadt Oberhausen, Tom Thöne)
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Oberhausen. Die bevorstehende Sanierung der sieben Oberhausener Lehrschwimmbecken nimmt Fahrt auf. Kurzer Rückblick: Für die Umsetzung des Förderprojektes „Digitalisierung als Schlüssel zum Klimaschutz – intelligentes Energiemanagement von Lehrschwimmbecken – Das Oberhausener Modell (DISKO)“ hat die Stadt Oberhausen die Zusage über eine Zuwendung von neun Millionen Euro erhalten.

Es sollen u. a. folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

Installation von Gebäudeleittechnik und digitaler Energieverbrauchserfassung;
Erneuerung der Beleuchtung (Installation von LED-Lampen);
Energetische Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen und Wärmerückgewinnung;
Energetische Sanierung der Schwimmbadtechnik;
Wärmeerzeugung mit Solarthermie;
Erhöhung des Dämmstandards der Außenhülle mit Strohdämmung

Nach Berechnung externer Ingenieurbüros werden bei erfolgreicher Umsetzung der geplanten Maßnahmen Energieeinsparungen von über 70 von Hundert erreicht. Daraus resultieren CO 2-Minderungen von mindestens 1.200 t pro Jahr sowie Energiekosteneinsparungen von mindestens 300.000 Euro pro Jahr.

Die Förderfähigen Projektkosten belaufen sich auf neun Millionen Euro brutto, der Eigenanteil der Stadt beträgt 900.000 Euro.

Um die „Vorher-Nachher-Situation“ sowie die einzelnen Bauphasen zu dokumentieren, hat eine Filmproduktionsfirma vom Land NRW einen Auftrag erhalten, für einen entsprechenden Beitrag die Dreharbeiten durchzuführen. Der erste „Drehtag“ mit einer Drohne hat jetzt am Lehrschwimmbecker der Grundschule Alsfeld an der Försterstraße stattgefunden, wo die ersten Bauarbeiten in Kürze folgen werden.

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