Bernd Herten, Dr. Alexander Berresheim, Pia Roos und Martin Spitzmüller (v.l.n.r.) freuen sich über eine gelungene Veranstaltung (Foto: © St. Augustinus Gruppe)
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Neuss. Blauer Himmel, leckere Speisen und ein kaltes Getränk: Darüber freuten sich Gäste, Mitarbeitende und Angehörige jetzt im Augustinus Hospiz. Der Neusser Schützenzug „Nix als Trabbel“ organisierte das kleine Fest und kümmerte sich um das Wohl aller Anwesenden. Die Schützen sorgten für ausreichend Getränke, und Zugmitglied Bernd Herten spendierte Grillgut aus der eigenen Metzgerei. Für die Einrichtung ist es die erste richtige Feier seit dem ersten Corona-Lockdown 2020. Pia Roos, Leiterin des Sozialen Dienstes, freute sich sehr über die vielen glücklichen Gesichter: „Geimpft und getestet können wir das Beisammensein guten Gewissens genießen.“ Sie weiß, dass alleinstehende Angehörige bereits verstorbener Gäste gerne ins Hospiz kommen, um der Einsamkeit zu entfliehen. „Uns allen tut der soziale Kontakt in einer großen Runde nach dieser langen Zeit sehr gut“, fügt die 25-Jährige hinzu.

Auch den Schützen, die an diesem Nachmittag in Zivil erschienen, wurde damit eine Herzensangelegenheit erfüllt. „Die Idee, ein Hospiz zu besuchen, stand schon länger im Raum. Wir wollten den Schützencharakter nutzen, um die Menschen auf andere Gedanken zu bringen“, erklärt Feldwebel Dr. Alexander Berresheim. Er stellte den Kontakt zu Pia Roos her und übernahm gemeinsam mit zwei Zugmitgliedern die Organisation. Die Kosten zahlten die Schützen aus der Zugkasse. Am frühen Abend untermalte der Musikverein Holzheim mit einem kleinen Blaskonzert die traditionelle Atmosphäre. „Nicht jeder Gast hat einen direkten Bezug zum Schützenwesen, viele hatten damit bisher gar keine Berührungspunkte“, erklärt Pia Roos. „Aber über diesen erstklassigen Nachmittag freuen wir uns alle.“

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