Lisa Kunert erzielte beim Heimsieg gegen Heide acht Tore und muss nun mit ihrer Mannschaft die weite Fahrt nach Regensburg antreten (Foto: Martin Zilse)
Anzeige

Kamp-Lintfort. Eine lange Anreise nach Niederbayern steht den Handballerinnen des Zweitligisten TuS Lintfort am Samstag bevor. Für das Team von Trainerin Bettina Grenz-Klein geht es zum Aufsteiger ESV Regensburg. „Damit haben wir im vierten Spiel bereits den dritten Neuling zum Gegner“, wundert sich Grenz-Klein über die zufällige Ansetzung des Spielplanes. „Das wird aber sicher eine ganz andere Hausnummer als die beiden Heimspiele gegen Aldekerk und Heide“, ist sich die Trainerin sicher. Regensburg hat sich vor der Runde deutlich verstärkt, unter anderem mit international erfahrenen Spielerinnen. Dazu kommt eine gute Mischung von jungen Talenten, die teilweise auch schon für die Jugendnationalmannschaft gespielt haben.

“Wenn wir dort bestehen wollen, müssen wir uns deutlich steigern und endlich unser Leistungspotenzial ausschöpfen“, fordert Bettina Grenz-Klein von ihren Schützlingen. Zuletzt hatte der Tus Lintfort doch die nötige Zielstrebigkeit vermissen lassen und zu viele technische Fehler produziert. „Meine Mannschaft muss die Rolle annehmen, die wir spielen können. Es gibt gar keinen Grund, zögerlich zu agieren. Wir sind schon ligatauglich und können mit einer guten Leistung jeden Gegner vor Probleme stellen“, findet Grenz-Klein. Aber genau das ist beim Auswärtsspiel gefordert: hohe Konzentration und selbstbewusstes Tempospiel.

Beitrag drucken
Anzeigen