(v.l.) Bastian Hirschfelder (Förderrat, CDU), Ronja Buddenkotte, Detlef Kaziur (Präsident des JC 66 Bottrop), Peter Efing (Förderrat, ELE), Helen Habib, Jürgen Schajor (Förderrat, SPD), Agatha Schmidt, Dr. Peter Scheidgen (Vorsitzender, Bottroper Sportbund), Oberbürgermeister Bernd Tischler, Andreas Pyrchalla (Förderrat, Sparkasse) (Foto: Stadt Bottrop)
Anzeige

Bottrop. Helen Habib, Ronja Buddenkotte und Agatha Schmidt feierten Medaillengewinne auf nationaler und internationaler Wettkampfbühne

Im historischen Ratssaal empfing Oberbürgermeister Bernd Tischler am Dienstagabend (28.09.) mit Agatha Schmidt, Ronja Buddenkotte und Helen Habib drei erfolgreiche Judoka, die durch das Projekt „Leistungssport in Bottrop“ gefördert werden. Das Trio des JC 66 Bottrop glänzte zuletzt mit Medaillengewinnen auf nationaler und internationaler Bühne.

„Mit diesen Leistungen haben sie nicht nur Deutschland, sondern auch die Stadt Bottrop, den JC 66 und das Projekt zur Leistungssportförderung eindrucksvoll repräsentiert. Damit haben alle drei Judoka unterstrichen, dass sie diese Förderung mehr als verdient haben. Im Namen der Stadt Bottrop, des Projekts und den Projektpartnern gratuliere ich ihnen ganz herzlich und bin sicher, dass dies nicht die letzten Medaillen waren, die sie nach Bottrop geholt haben“, hält Oberbürgermeister Bernd Tischler stolz fest.

Medaillenregen

Agatha Schmidt gewann zunächst bei den Deutschen Meisterschaften in ihrer Gewichtsklasse in Stuttgart die Bronzemedaille und legte dann beim European Cup in Sarajevo noch einen weiteren dritten Platz nach. Hinter Ronja Buddenkotte und Helen Habib liegt eine erfolgreiche Reise nach Riga in Lettland. Dort starteten sie mit der Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften der Altersklasse U18. Hier musste sich Ronja Buddenkotten erst im Finale geschlagen geben und gewann Silber, Helen Habib sicherte sich den Bronzerang.

Das Trio nutzte den Empfang im Rathaus, um sich noch einmal bei den Projektverantwortlichen und -partnern sowie ihrem Heimatverein JC 66 Bottrop und den Trainern zu bedanken. „Ohne diese breite Unterstützung wären solche Erfolge nicht möglich“, sagte Ronja Buddenkotte und Agatha Schmidt ergänzte: „Ich bekomme bei vielen anderen Athleten mit, wie schwer es sein kann die finanziellen Herausforderungen des Leistungssports zu stemmen. Diese Sportförderung ist für uns eine große Hilfe.“ Landestrainer Frank Urban unterstrich dies ebenfalls: „Gerade durch die Corona-Pandemie sind die Kosten für die Sportler:innen explodiert, weil zusätzliche Testungen und Übernachtungen notwendig werden. Da ist die Förderung ein wichtiger Baustein für den Erfolg.“

Die nächsten Stationen der drei Athletinnen sind am Wochenende die Judo-Bundesliga mit dem JC 66 Bottrop in Karlsruhe. Für Ronja Buddenkotte und Helen Habib folgen dann noch die nationalen Titelkämpfe in den Altersklassen U18 und U21. Auch dann winkt hoffentlich wieder Edelmetall für Bottrop.

Projekthintergrund

Im Rahmen des Projekts „Förderung des Leistungssports in Bottrop“ werden dank der Unterstützung durch Wirtschaftspartner (ELE, Ostermann, Sparkasse Bottrop, Gesellschaft für Bauen und Wohnen) seit dem 1. Juli 2016 junge Leistungssportler gezielt unterstützt werden.

Als Leitsatz gilt dabei „investieren statt prämieren“. Junge Talente, die über eine Perspektive für den Leistungssport verfügen, sollen frühzeitig gefördert werden, damit sie ihre Potenziale möglichst ideal entfalten können. Ein Fachgremium, das sich aus Experten aus dem Bottroper Sportbund zusammensetzt, bewertet eingehende Förderanträge und gibt konkrete Förderempfehlungen. In der Förderperiode vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022 werden aktuell 22 junge Sportlerinnen und Sportler unterstützt, die aus den Bereichen Judo, Leichtathletik und Schwimmen kommen.

Beitrag drucken
Anzeigen