Dr. Stefan Bernitzki (Vorne zweiter von links) ist großer Teamworker. Hier ein Teil seines Teams auf der neuen Kinderintersivstation: Vorne von links Anke Sommer, Dr. Stefan Bernitzki, Oberärztin Dr. Tina Mönig, Thea Pagui – hintere Reihe Rebecca Falk, Carolin Weyers, Dr. Eleonora Radig, Ulrike Günzel, Maria Castro, Michelle Bruns (Foto: Robert Poorten EVK DÜsseldorf)
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Düsseldorf. Neuer Leiter mit starkem Konzept im Perinatalzentrum für Früh- und Neugeborene am EVK Düsseldorf 

Dr. Stefan Bernitzki (47)  ist der neue ärztliche Leiter der neonatologischen Intensivstation im EVK Düsseldorf. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit den Schwerpunkten Kinderkardiologie, Neonatologie und Intensivmedizin hat Ende des Sommers im Innenstadtkrankenhaus begonnen. Seitdem hat er sein Team neu aufgestellt und das Konzept der familienzentrierten Betreuung weiterentwickelt. Gemeinsam mit einem Team aus insgesamt 7 Ärztinnen und Ärzten sowie 23 Pflegekräften betreut er auf der neonatologischen Intensivstation im achten Stock des EVK Düsseldorf Frühgeborene und kranke Neugeborene gemeinsam mit ihren Eltern. Die Intensivstation – insgesamt können hier bis zu 11 kleine Patienten intensivmedizinisch versorgt werden – ist Mittelpunkt des Perinatalzentrums der Klinik für Kinder und Jugendliche unter Leitung von Chefärztin Prof. Monika Gappa und der Frauenklinik unter Leitung von Chefärztin Dr. Carolin Nestle-Krämlimg mit dem Hebammenteam unter Leitung von Anja Matthes.

Stefan Bernitzki ist gebürtiger Rostocker, er studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und begann mit seiner kinderärztlichen Ausbildung 2001 am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. Als Vater von drei Kindern ist er ein großer Verfechter der familienzentrierten Betreuung und Behandlung von Kindern, Säuglingen und Neugeborenen. Das Konzept geht Hand in Hand mit moderner Intensivmedizin für Neugeborene. Bisher ist Intensivmedizin häufig mit einer Trennung von Kind und Eltern verbunden. Das familienzentrierte Team im EVK baut Bindung von Anfang an auf: Dazu wird das Baby möglichst von der ersten Sekunde an auf die Brust der Mutter gelegt, während im Kreißsaal oder im OP gleichzeitig die wichtigen Maßnahmen zur Sicherung der lebensnotwendigen Funktionen durchgeführt werden. Speziell für Früh- und Neugeborene ausgebildete Ärzte und Kinder-Intensivpflegende begleiten dies. Das Miteinander von Ärzten, Pflegenden und den betroffenen Familien auf der gesamten Station gehört zum Gesamtkonzept des Perinatalzentrums. Gemeinsam mit dem intensivpflegerischen Team ermutigt Stefan Bernitzki die Eltern, die Pflege ihres Kindes schon bald selbst in die Hand zu nehmen. Angeleitet lernen sie, die Versorgung mit zu übernehmen und werden so zu Experten für ihr Kind.

Im EVK Düsseldorf gibt es für Frühchen und kranke Neugeborene seit Frühjahr 2020 eine neue Intensivstation. In Loftlage über den Dächern von Düsseldorf gibt es fünf helle, lichtdurchflutete Räume. In 2-Bett-Zimmern stehen jeweils zwei Inkubatoren (Brutkästen). Inkubatoren und Beatmungsgeräte – sie sind für die Behandlung zentral – sind neueste Hightech-Geräte.

Das Perinatalzentrum im EVK ist ein Zentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) bei Neugeborenen-Krankheiten. Es ist rund um die Uhr für Schwangere und deren Familien vor, unter und nach der Geburt da. Der Schwerpunkt des Perinatalzentrums mit einem spezialisierten Team aus Ärzten und Pflegekräften liegt auf der intensivmedizinischen Betreuung von Früh- und Neugeborenen – auch bei einem Geburtsgewicht unter 500 Gramm. Dafür arbeiten im EVK Düsseldorf die erfahrenen Experten der Kinderklinik und der Geburtsklinik Hand in Hand, gemeinsam mit den multiprofessionellen Teams des Kindernetzwerkes am EVK.

Weitere Infos unter www.evk-duesseldorf.de/kinderklinik

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