Zufahrt zur Deponie (Foto: Christian Voigt/LokalKlick)
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Moers/Duisburg. Beim Erörterungstermin zur Wiederbefüllung der Deponie Lohmannsheide zwischen Duisburg und Moers am vergangenen Montag und Dienstag ergab sich folgende Situation: Die Betroffenen dürfen in der Saalmitte Platz nehmen. Direkt gegenüber die einladende Behörde, die Bezirksregierung Düsseldorf, links der dreireihige Block der Gutachter, die von der Betreiber-Gesellschaft bezahlt werden, rechts die Vertreter der Städte Moers und Duisburg, der Lineg, der Bezirksregierung Arnsberg.

Einige Mutige aus Baerl stellen die ersten Fragen und äußern ihre Bedenken. Eigentlich ist die Sachlage klar: Wenn ich auf einen nassen Schwamm ein paar Steine lege, was passiert mit der giftigen Flüssigkeit im Schwamm? Wir zerstören unsere Wasserversorgung – nachhaltig. Das sollte doch jedermann einleuchten. Bleibt nur die Frage offen, ob die Gutachter nur Wasser aus Flaschen trinken, oder vielleicht trinken sie nur Champagner. Wer weiß das schon?

Dipl.-Ing. Martin Borges, Mitglied im Rat der Stadt Moers

 

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