Jaques Schneider (Foto: BARMER 2. Basketball Bundesliga)
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Leverkusen. Im TSV-Umfeld ist es kein Geheimnis, dass Jacques Schneider ein viel beschäftigter Coach ist. Der gebürtige Bonner ist nicht nur Cheftrainer der Leverkusener NBBL und Assistant Coach bei den GIANTS in der ProA, sondern auch Teilnehmer der Trainerausbildung der easycredit-BBL.

Die Ausbildung ist vergleichbar mit einem dualen Studium. Im Verein arbeitet Schneider als Trainer, was der Praxis entspricht. In der Theorie besucht der A-Lizenz Trainer Präsenzlehrgänge der BBL. Im Sommer 2021 war Jacques in Berlin, wo er eine Menge Input von verschiedenen Referenten erhielt. Des Weiteren steht für jeden Coach in der Ausbildung eine Art „Mentor“ zur Verfügung. Im Fall unseres Co-Trainers ist dies Sebastian Gleim, der aktuell als Übungsleiter der HAKRO Crailsheim Merlins in der Bundesliga fungiert: „Sebastian steht mir bei Fragen jeglicher Art zur Verfügung“, erklärt Schneider. „Er hat mich bereits in Leverkusen beim Training besucht und gibt mir im Anschluss dazu Feedback. Dabei bekomme ich Anregungen, was ich verbessern kann beziehungsweise was schon sehr gut läuft.“

Von der zeitintensiven Ausbildung erhofft sich der 29-Jährige eine Menge: „In erster Linie möchte ich auf den verschiedensten Gebieten des Basketballsports besser werden. Ich will mein Wissen sowie mein persönliches Netzwerk in Deutschland erweitern. Da hilft die Ausbildung schon immens weiter, hier bekomme ich Einblicke in die verschiedensten Spielphilosophien der Trainer. Mir macht das Programm der BBL sehr großen Spaß, ich lerne stetig neue Dinge.“

Sportlich kann sich Schneider in 2021/22 sowieso nicht beschweren. Mit den GIANTS rangiert der „Workaholic“ auf einem Playoffplatz, mit der NBBL konnte Jacques drei Siege aus vier Saisonspielen einfahren. Den Saisonstart seiner U19er beschreibt Schneider entsprechend positiv: „Ich bin mit unserer Bilanz äußerst zufrieden. Das gesamte Team hat für diesen Erfolg hart gearbeitet und eine Menge geleistet. Nach wie vor ist unser Ziel in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Wenn wir weiter so auftreten wie in den vergangenen Wochen bin ich recht zuversichtlich, dass uns dieses Vorhaben glücken wird.“

Es läuft also für Jacques Schneider in der Saison 2021/22 – nicht nur auf, sondern auch neben dem Parkett.

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