Saman Hidayat und Bürgermeister Daniel Zimmermann inmitten der Gänseschar (Foto: Pia Mahr)
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Monheim am Rhein. Skulpturengruppe von Saman Hidayat offiziell an die Öffentlichkeit übergeben

Golden glänzen die fünf Gänse in der abendlichen Herbstsonne am Landschaftspark Rheinbogen. Beinahe meint man, sie schnattern zu hören. Die lebensechten Bronzeskulpturen, die der Bildhauer Saman Hidayat zu Ehren des Monheimer Wappentiers geschaffen hat, sind am heutigen Freitag, 12. November, im Rahmen einer kleinen Feier offiziell der Öffentlichkeit übergeben worden.

Zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nutzen die Gelegenheit, den Künstler an seinem neuesten Werk zu treffen und mit ihm über seine Arbeit zu sprechen. Die „Gänsemelodie“ ist bereits das zweite Werk, das von ihm im Stadtbild zu sehen ist. Sie soll an die dörfliche Vergangenheit der Stadt Monheim am Rhein erinnern. „Man kann sich beim Blick auf die Skulpturen gut vorstellen, wie hier früher tatsächlich einmal die Gänse über die Rheinwiesen getrieben wurden“, sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann in seiner Ansprache. „Die Gänsemelodie ist eine Bereicherung des Monheimer Kunstangebots im öffentlichen Raum und passt hervorragend zur Altstadt.“ Insgesamt rund 75.000 Euro hat die Stadt in das Kunstwerk investiert.

Der kurdische Bildhauer Saman Hidayat stammt aus dem Irak und kam 2015 auf der Suche nach Sicherheit gemeinsam mit seiner Frau nach Deutschland. 2018 schenkte er der Stadt und den Monheimerinnen und Monheimern seine Arbeit „Schrei nach Freiheit“, die seitdem den Kreisverkehr auf der Baumberger Chaussee, in Höhe Knipprather Straße, dominiert – ein Geschenk aus Dankbarkeit dafür, in Monheim am Rhein eine neue Heimat gefunden zu haben. Mit der Skulpturengruppe „Gänsemelodie“ zeigt Hidayat abermals seine Verbundenheit mit der Stadt. „Für mich sind Gänse freundliche Tiere und in Monheim am Rhein leben freundliche Menschen.“

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