Preisverleihung im Siegfriedmuseum: Julia und Christian erhielten von Monika Pogacic (Sparkasse) und dem Künstler Jürgen ‚Moses‘ Pankarz je ein signiertes Buch und ein Bild aus der Ausstellung „Jung-Siegfried“ (Foto: privat)
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Xanten. Preisverleihung der Sparkasse im Siegfriedmuseum

Drachenblut schmeckt gut, insbesondere dann, wenn es sich in Wirklichkeit um Kirschsaft handelt. Den gab es jetzt im Siegfriedmuseum für Julia Keuschen und Christian Michelet. Die beiden Neunjährigen hatten anlässlich der Sonderausstellung „Jung-Siegfried“ die Quizfragen zum Buch richtig beantwortet. Zur Preisverleihung kam Jürgen ‚Moses‘ Pankarz, der die Bilder für das Heldenbuch gezeichnet und koloriert hat. „Insgesamt haben 55 Kinder bei dem Gewinnspiel mitgemacht, ihr wurdet gezogen“, berichtete Monika Pogacic von der Sparkasse am Niederrhein, die zu dem Gewinnspiel eingeladen hatte.

„Als Siegfried gegen den Drachen kämpft und er später im Blut badet“, antwortete Julia auf die Frage, was ihr im Buch am besten gefallen hätte. Die Gewinner erhielten je ein handsigniertes Buch und ein Bild aus der Ausstellung mit Widmung des Künstlers. Moses Pankarz verriet, dass für manche Szenen sein Enkel Florian Modell gestanden habe. „Dafür habe ich ihm einen Helm sowie ein Schwert und ein Schild aus Papier gemacht“, so der Grafiker, der vor allem auch aus seiner Zusammenarbeit mit Hanns Dieter Hüsch bekannt ist. Die dritte Gewinnerin, Greta Krieger, die nicht zur Preisverleihung kommen konnte, erhielt ihre Preise später.

Mehr als zehn Jahre hat Moses Pankarz an dem Buch „Jung-Siegfried“ mit gereimten Texten von Günter Frorath gearbeitet. Es bietet ebenso bunte wie spannende Einblicke in das Leben des Sagenhelden Siegfried. Das weltberühmte Nibelungenlied aus dem frühen 13. Jahrhundert berichtet von dem Königssohn aus Xanten. Jede Epoche hat das Heldenlied anders gehört und interpretiert. Das Buch erzählt den alten Stoff mit viel Charme und Witz neu. „Ein Bilderlesebuch für ausgeschlafene Kinder, das die Großen vielleicht auch mal ausleihen dürfen“, so der Klappentext.

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