Britta Bischet (Foto: www.jochenrolfes.de)
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Kaarst. Rund um das Rathaus in Kaarst und das Technische Rathaus in Büttgen können sich die Kaarster jetzt in ein freies Wlan einwählen. Auch am S-Bahn-Haltepunkt „Kaarster Bahnhof“ ist das Netzwerk „WiFi4EU“ verfügbar. Weitere Accesspoints am S-Bahnhof Büttgen, am Lindenplatz in Holzbüttgen und am Maubiszentrum werden Anfang 2022 folgen. Mit der erfolgreichen Umsetzung des europäischen Förderprogramms WifiEU hat die Kaarster Breitbandkoordinatorin Britta Bischet die nächste Position auf ihrer To-Do-Liste abgearbeitet. Darauf steht ansonsten nur noch der Glasfaserausbau im Ortsteil Kaarst. In den kommenden Tagen wird diesbezüglich ein Kooperationsvertrag mit der Deutschen Glasfaser geschlossen. Sollten sich dann auch im größten Kaarster Ortsteil die erforderlichen 40 Prozent aller angeschriebenen Haushalte für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, wären nach dem erfolgten Ausbau in Vorst, Driesch, Büttgen und Holzbüttgen die letzten unterversorgten Quartiere ans Glasfasernetz angeschlossen.

„Die Digitalisierung in Kaarst hat richtig Fahrt aufgenommen. Ohne Infrastruktur können wir weder im öffentlichen, noch im privaten Raum konkrete Projekte umsetzen. Diesbezüglich sind wir nun fast am Ziel“, sagt Bürgermeisterin Ursula Baum, die dabei auch an die interkommunale Initiative zum Ausbau des 5G-Netzes erinnert. Der Rhein-Kreis Neuss und die beteiligten Kommunen wie die Stadt Kaarst werden Grundstücke, Gebäude und sonstige Infrastrukturen als potenzielle Standorte für Mobilfunkantennen anbieten, um 5G möglichst flächendeckend zu ermöglichen.

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