Symbolbild Bundespolizei

Troisdorf. Am Donnerstag (09. Dezember) beleidigte ein Reisender am Bahnhof Troisdorf permanent Beamte der Bundespolizei unter anderem als “Bastarde” und “Hurensöhne”. Da ihm die Kontrolle zu lange dauerte, drohte er am Ende sogar Schläge an. Neben der Aussage der Polizisten wiegt die Aufzeichnung der Bodycam hier als starker Sachbeweis im eingeleiteten Strafverfahren.

Am Donnerstagnachmittag (09.12.2021) gegen 17:00 Uhr vergriff sich ein 46-jähriger Mann aus Königswinter bei der Kontrolle durch die Bundespolizei im Ton, beleidigte diese unentwegt und drohte am Ende sogar mit Gewalt. Nachdem die Beamten den Mann am Bahnhof Troisdorf trotz Rauchverbots mit einer Zigarette sahen, kontrollierten sie ihn. Mit der Maßnahme nicht einverstanden, reagierte der Reisende sofort verbal aggressiv und uneinsichtig. Nach einigen Minuten beleidigte er die Einsatzkräfte vehement, so dass diese ihn mehrfach aufforderten, sich angemessen zu verhalten. Hierauf reagierte er zunächst mit Gewaltandrohungen und täuschte kurz darauf einen Faustschlag gegen einen der Beamten an. Mit einem Platzverweis und einer Strafanzeige wegen “Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte” sowie “Beleidigung” durfte der Mann die Weiterfahrt antreten. Als Sachbeweis im angestrebten Strafverfahren wurde die Sicherung der Bild- und Tonaufzeichnung der mitgeführten Bodycam durch die Bundespolizei veranlasst. (ots)

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