Nils Keller (l.) und José Büschgens gehörten zu den Mitarbeitern des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln, die mit selbstgebackenem Kuchen ihrer Verwaltungskollegen verwöhnt wurden. „Es schmeckt prima“, so ihr Urteil (Foto: St. Irmgardis-Krankenhaus)
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Viersen. Einfach Dankeschön sagen und Anerkennung zollen für die anstrengende Arbeit, die die Mitarbeitenden in den Stationen tagtäglich an den Patientinnen und Patienten des St. Irmgardis-Krankenhauses leisten. Das war der Hintergrund einer großen Back-Aktion einiger Verwaltungsmitarbeiter des Süchtelner Hauses.

16 Kuchen rollten am 16. Dezember auf Servierwagen durch die Flure der Stationen. Diesmal nicht für die Patienten, sondern für die Pflegenden und Ärzte – alle selbstgebacken von den kaufmännischen Mitarbeitenden.

„Die Arbeit verlangt körperlich und geistig sehr viel von unseren pflegenden Kolleginnen und Kollegen. Seit jeher, aber in der Corona-Pandemie noch sehr viel stärker“, berichtet Geschäftsführungs-Sekretärin Birgit Langerbeins-Borgolte vom Ursprung ihrer Idee. „Natürlich sind die Auswirkungen auch in der Verwaltung zu spüren – aber das ist kein Vergleich zu dem, was auf den Stationen passiert. Darum wollten wir einfach diesen Kolleginnen und Kollegen eine Freude machen und ihnen zeigen, dass wir das anerkennen und wertschätzen.“

Von der Idee zum Backofen

Die Idee fand schnell Zustimmung und in kürzester Zeit meldeten sich viele Mit-Bäcker. „Von Muffins über Kirschstreusel und Butter-Mandelkuchen, vom Obstboden bis zu Marmorkuchen – da waren so viele verschiedene Leckereien und für jeden Geschmack etwas dabei“, freut sich Birgit Langerbeins-Borgolte.

Die gut bestückten Servierwagen wurden zu verschiedenen Schichten in die Stationen gebracht, um möglichst Viele zu erreichen. „Wir haben ein schönes Echo von unseren Kolleginnen und Kollegen bekommenen“, freuen sich die fleißigen Bäckerinnen und Bäcker, dass ihre Geste so gut angenommen wurde. Kuchen blieb jedenfalls keiner(!) übrig.

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