(Foto: Feuerwehr Bochum)

Bochum. Die Feuerwehr Bochum berichtet heute von zwei schweren Einsätzen

Fünf Bewohner erlitten eine Rauchvergiftung

Am heutigen Dienstag, den 04.01.2022 kam es in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Staudengarten in Bochum Werne zu einem Wohnungsbrand. Um 15:02 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr ein, die den Brand meldeten.

Als der zuständige Löschzug der Haupt-Feuer- und Rettungswache an der Einsatzstelle eintraf, hatten drei Kinder die Brandwohnung bereits verlassen. Zwei Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Brandwohnung. Sie wurden durch die Feuerwehr aus den verqualmten Räumen gerettet. Die übrigen Bewohner des Hauses wurden durch die Feuerwehr evakuiert. Fünf Bewohner (davon 4 Kinder) erlitten eine Rauchvergiftung und mussten durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Sie wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

(Foto: Feuerwehr Bochum)

Der Brand konnte durch einen Trupp unter Atemschutz schnell abgelöscht werden. Somit konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Zum Lokalisieren und Ablöschen der Brandnester setzten die Einsatzkräfte eine Wärmebildkamera ein. Nach dem Ende der Löscharbeiten wurden die Brandwohnung und der Treppenraum mit einem Hochleistungslüfter belüftet und somit vom giftigen Brandrauch befreit. Um 15:40 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

Insgesamt waren 51 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheiten Brandwacht der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde. Zur Brandursache und zum entstandenen Brandschaden hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät

Gegen 16:43 Uhr gingen mehrere Anrufe bei der Leitstelle der Feuerwehr ein, die einen Unfall an der Haltestelle Lohring meldeten. Auf der Wittener Straße kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden, eine Person davon schwer. Aus noch unklaren Gründen prallten zwei PKW im Seitenbereich zusammen.

Als die Kräfte der Feuerwehr eintrafen, befand sich eine schwer verletzte Person in einem der beteiligten PKW. Die Person wurde mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Eine weitere verletzte Person befand sich außerhalb des PKWs, diese wurde ebenfalls durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Um 17:30 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Insgesamt waren 27 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr vor Ort. Im Bereich der Unfallstelle musste der Verkehr für die Zeit der Rettungsarbeiten gesperrt werden. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. (ots)

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