Lea-Lyn Stremlau (2.v.l.) (Foto: GW-MH)

Mülheim an der Ruhr/Lüdinghausen/Gladbeck/Bonn. Vom 7. – 9. Januar fanden in Bergisch Gladbach die Westdeutschen Meisterschaften O19 statt. Bei den Damen startete Lea-Lyn Stremlau (VfB Grün-Weiß Mülheim) an der Seite von Lena Seibert (Union Lüdinghausen) im Damendoppel. In einem stark besetzten Turnier spielten sich die beiden in klaren Zweisatzsiegen bis ins Halbfinale. Dort trafen sie auf Yvonne Abels und Katharina Altenbeck (Gladbecker FC/1. BV Mülheim). In einem hart umkämpften Match über drei Sätze konnten sich Seibert/Stremlau am Ende durchsetzen und ins Finale einziehen.

Dort trafen sie auf Katja Holenz und Brid Stepper (beide 1. BC Beuel). Den ersten Satz konnten Seibert/Stremlau mit 21:19 knapp für sich entscheiden. Der zweite Satz ging an das Bonner Doppel mit einem klaren 16:21. Der dritte Satz war wieder völlig offen und glich einer emotionalen Achterbahnfahrt: Beide Teams lagen zeitweise deutlich in Front und mussten ihren Vorsprung wieder abgeben. Aufschlagfehler auf beiden Seiten zerrten an den Nerven. Seibert/Stremlau konnten beim Stand von 20:19 den Aufschlag zum Matchball nicht ins Feld bringen und es sollte noch aufregende Ballwechsel dauern, bis sich Holenz/Stepper am Ende mit 24:22 durch setzten und den Meistertitel gewannen.

Lea-Lyn Stremlau trauerte denn auch nicht über den verpassten Titel, sondern freute sich über den Vizemeister: „Welch ein Spiel! Wir haben alles gegeben. Glückwunsch an die Bonnerinnen.“

Alle Ergebnisse: https://www.turnier.de/sport/tournament?id=703E79B1-3277-4030-B32B-978D9FA2AF5B

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