v.l. Dr. Christoph Müllmann, Sylvia Jahn, Dr. Albert Spitzner-Jahn, Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Foto: privat)

Kamp-Lintfort. Rund 4.000 Menschen leben heute im Kamp-Lintforter Stadtteil Rossenray, zu dem u.a. auch die Nachkriegssiedlung Tor Ost und das Neubaugebiet am Volkspark gehören.

Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Erster Beigeordneter Dr. Christoph Müllmann und Dr. Albert Spitzner-Jahn als Autor stellten jetzt in der ehemaligen Rossenrayer Schule die stadtgeschichtliche Neuerscheinung „Rossenray. Aus der Geschichte eines Kamp-Lintforter Stadtteils“ der Öffentlichkeit vor. Gastgeberin der Pressepräsentation war Conny Gerritz, Brudermeisterin der St.-Bernhardus-Bruderschaft. Die umfangreiche Darstellung spannt einen anschaulichen Bogen von den nachweisbaren Anfängen der Besiedlung Rossenrays durch den Menschen bis hin zur unmittelbaren Gegenwart.

Behandelt werden u.a. die folgenden Themenbereiche:

▪ „Rossenray“ – ein seltener Rodungsname,

▪ die Bauerschaft und Landgemeinde Rossenray, bekannte Rossenrayer Bauernfamilien wie Asdonk, Baaken, Behmer, Dormann, Niepschen, Nimmendohr, Polm und Witthoff sowie das historische Schützensilber der St.-Bernhardus-Bruderschaft,

▪ der südliche Bereich von Rossenray als „Arbeiterwohnsitzgemeinde“: die neue Wohnbebauung ab 1927 u.a. im Bereich von Boegenhofstraße, Jahnstraße und Zeppelinstraße,

▪ das Ehrenmal für die Toten der beiden Weltkriege aus Rossenray,

▪ das Tor Ost, ein größeres Kamp-Lintforter Neubaugebiet der Nachkriegszeit und neues Entrée zur Stadt,

▪ der Steinkohlenbergbau in Rossenray vom ersten Abteufversuch 1909/11 durch die Zeche    Centrum der Rheinischen Stahlwerke AG bis zur Betriebseinstellung des Bergwerkes West 2011/12,

▪ Planung, Bau und Betrieb des Abfallentsorgungszentrums Asdonkshof,

▪ der neue Verwaltungs- und Produktionsstandort der Bäckerei Büsch und das Lidl-Zentrallager,

▪ Sand und Kies aus Rossenray,

▪ das Schulwesen in Rossenray von 1792 bis zur Schließung der einklassigen Volksschule im Jahre 1965,

▪ die Sportanlage an der Franzstraße: vom traditionsreichen Vereinsgelände des TuS Fichte Lintfort 1914 e.V. zur Sportanlage am Volkspark,

▪ die Eingliederung des Rheinberg War Cemetery – des „englischen Soldatenfriedhofs“ – nach Rossenray im Zuge der kommunalen Gebietsreform 1975,

▪ die Kleingartenanlagen in Rossenray,

▪ die Neubaugebiete „Nimmendohrstraße“ und „am Volkspark“.

 

Die Neuerscheinung im DIN-A-4-Format umfasst 164 Seiten und ist mit 120 Abbildungen aus älterer und heutiger Zeit illustriert. Albert Spitzner-Jahn dankte dem Kamp-Lintforter Einwohner Wolfgang Lietzow, der viele aktuelle Fotos mit Motiven aus Rossenray beigetragen hat, sowie dem städtischen Angestellten Detlef Bergter für die Erstellung des Layouts. Erhältlich ist die Schrift ab sofort für € 16,00 nur in der Buchhandlung am Rathaus, Moerser Straße 239 in Kamp-Lintfort, Telefon: 02842/921779. Dort sind auch Restexemplare der übrigen Kamp-Lintforter Stadtteilgeschichten vorrätig.

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