Alpaka-Stute Tara ist Ende Januar in den Streichelzoo eingezogen. Im April oder Mai bekommen die aktuellen Bewohner Gesellschaft von Zwergziegen (Foto: ENNI/Müller)
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Moers. Neben Alpakas und Schafen werden künftig auch Ziegen, Kaninchen, Meerschweinchen und Schweine im Moerser Streichelzoo leben. Beim Geflügel werden es Hühner, Wellensittiche und Nymphensittiche sein. Hinzu kommen Bienen. Diesen Tierbesatz haben Stadt Moers, ENNI Stadt & Service und der Förderverein des Streichelzoos abgestimmt. Die beauftragten Gutachter und Planer hatten entsprechende fachliche Empfehlungen gegeben. Voraussichtlich im April oder Mai werden mit Zwergziegen die ersten neuen Bewohner einziehen. Den Stall hat der Förderverein gesponsert. Die Ausschreibung für einen Hochbauarchitekten wird in Kürze veröffentlicht. Den Antrag auf eine Förderung für die Freianlagen- und Hochbauplanung (Tierstall und Schulungsgebäude) stellt die Stadt im September 2022. Die Gesamtkosten liegen voraussichtlich bei knapp 1,8 Millionen Euro. Bis dahin beraten alle Beteiligten gemeinsam über die Ausrichtung.

Freizeit und Bildung
Der zwischenzeitlich einmal angedachte ‚Arche-Park‘ spielt in den Überlegungen keine Rolle mehr. Solche Einrichtungen müssen sich zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen verpflichten und eine bestimmte Anzahl von Tierarten nachzüchten. Diese und weitere Ideen hatte Ruth Scheuvens, Gesellschafterin des Unternehmens ‚Systemische Hilfen Niederrhein‘, der Stadt im Jahr 2013 konzeptionell vorgestellt. Sie hat darüber hinaus pädagogische Ideen entwickelt, z. B. ein ‚grünes Klassenzimmer. Daran könnte sich die Konzeptentwicklung orientieren, denn neben dem Freizeitaspekt soll Bildung eine wichtige Aufgabe des künftigen Streichelzoos sein.

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