(Foto: privat)

Geldern. Modernisierung der Fußgängerzone

Mitte März haben die Arbeiten zur Modernisierung der Issumer Straße begonnen. Neugestaltet wird in diesem Jahr der Bereich von der Kapuziner Straße bis zum Durchgang zur Glockengasse, ehe im kommenden Jahr der Abschnitt bis zum Markt folgt. Die Stadt Geldern gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeiten:

Grundstücksanschlüsse

Zurzeit finden zwischen Arbeiten an den Versorgungsleitungen statt. Punktuell werden Gas-, Wasser- und Kanalgrundstücks-Anschlüssen) erneuert.

Durch die Neugestaltung der Fußgängerzone entstehen unter anderem neue Baumbeete. „Im Bereich des ersten neu entstehenden Baumbeets wurde bereits die Gashauptleitung umgelegt“, berichtet Jessica Wey, Mitarbeiterin aus dem Bereich Tiefbau bei der Stadt Geldern. „Erforderlich wird dies auch noch einmal für die Errichtung des zweiten Baumbeets.“

Die Grundstücksanschlüsse werden von der Kapuzinerstraße aus kommend Stück für Stück bis zum Durchgang zur Glockengasse erneuert. „Wenn die erste Seite fertig ist, erfolgt der Wechsel zur Gegenseite“, informiert Jessica Wey. „Damit die Eingänge zu den Geschäften und Wohnhäusern jederzeit zugängig bleiben, wird immer in kleinen Abschnitten gearbeitet. Würden an mehreren Stellen gleichzeitig die Leitungen erneuert, wäre der Zugang zu einigen Häusern komplett versperrt.“

Ebenso wäre bei großflächigerem Arbeiten kein durchgehender Fußgängerverkehr möglich und die Geschäfte nicht mehr erreichbar. Diese Arbeitsweise ist von Projektbeginn an so eingeplant und vereinbar worden und bei der geplanten Bauzeit entsprechend berücksichtigt worden.

Oberbau

Sobald die Arbeiten an den (Haus-) Anschlüssen abgeschlossen sind – voraussichtlich nach Ostern – wird mit dem Oberbau begonnen. Konkret heißt das: Der restliche Straßenbelag wird entfernt, es werden neue Tragschichten aufgebracht, neue Beleuchtungskabel und Leerrohre verlegt, die Baumbeete angelegt, die Rinne gesetzt, ehe im Anschluss gepflastert wird.

Die Pflasterarbeiten erfolgen ebenfalls in Abschnitten, in etwa so wie bei der Sanierung der Leitungen und Anschlüsse. Anschließend wird die Möblierung und Beleuchtung platziert. Die Bepflanzung der beiden neuen Baumbeete erfolgt im Herbst.

Verkehr

Weil nur wenig Platz im Baustellenbereich zur Verfügung steht, wird mit relativ kleinen Geräten gearbeitet. Um den hinteren Teil der Fußgängerzone nicht unnötig zu belasten, wird die Baustelle auch nur über die Kapuzinerstraße angefahren und nicht vom Markt aus kommend.

Für Fußgänger wird während der gesamten Bauzeit immer ein durchgängiger Fußweg vorhanden sein. Derzeit an der Seite von „Nanu-Nana“/Rossmühle). Auf der anderen Seite gibt es an beiden Seiten einen Fußweg bis zu den jeweils letzten Eingängen vor der Baugrube.

Radfahrer können während der Bauzeit über die Hülser-Kloster-Gasse in Richtung Markt fahren.

Info:

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Projekt im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), das zu 60 Prozent gefördert wird.

Insgesamt werden für die Maßnahme Kosten in Höhe von 575.000 Euro veranschlagt.

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