Produktionsleiter Marc Gehlen erläutert dem grünen Landtagskandidat Dr. Volkhard Wille und Verena Schäffer (Grüne Fraktionsvorsitzende im Landtag NRW) die Herstellung der verschiedenen Produktlinien der Firma COLT (Foto: van de Loo)

Kleve. Verena Schäffer – Grüne Fraktionsvorsitzende im Landtag NRW – zu Gast beim Landtagskandidaten Dr. Volkhard Wille

„Wir brauchen mehr Tempo im Klimaschutz, deshalb besuche ich im Rahmen meines Wahlkampfes verschiedene Akteure, die zum Gelingen der Energiewende und des Klimaschutzes notwendig sind“, erläuterte der grüne Landtagskandidat Dr. Volkhard Wille seine Motivation zum Besuch der Firma COLT International in Kleve. Besonders begrüßte er die Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN im Landtag NRW Verena Schäffer. Sie zeigte sich sehr beeindruckt: „Die Firma Colt International GmbH wurde vielfach ausgezeichnet und gehört zu den innovativsten Unternehmen in Deutschland in den Bereichen Brandschutz, Klimatechnik und Sonnenschutz. Solche Firmen, die vorangehen, brauchen wir, um die Energiewende zu schaffen. Gerade im Gebäudesektor liegen noch große Herausforderungen vor uns, um den Einsatz fossiler Energien zu beenden – die Innovationen von COLT helfen dabei.“

Lukas Verlage, Geschäftsführer Colt GmbH, erläuterte zuerst in einem Vortrag die verschiedenen Geschäftsfelder und Innovationen, bevor COLT-Produktionsleiter Marc Gehlen den Besuchern im Rahmen einer Betriebsführung die Produktionshalle in Kleve vorstellte.

In der anschließenden Diskussion wurde über zahlreiche Aspekte der Energiewende und des Klimaschutzes diskutiert: Wie können die zahlreichen bürokratischen Hemmnisse für die Installation von Anlagen zur Photovoltaikanlagen abgebaut werden? „Das aktuelle „Oster-Paket“ der Bundesregierung bietet eine erste Möglichkeit, Verbesserungen auf Bundesebene zu erreichen. Darin sollen zahlreiches Gesetzesänderungen zur Beschleunigung der Energiewende gebündelt werden“, so Wille.

Aber auch das Land NRW hat viele Möglichkeiten, die Energiewende voran zu bringen: „Solar muss endlich zum Standard auf jedem Dach werden, insbesondere bei Neubauten und öffentlichen Gebäuden. Es kann nicht sein, dass wir bisher 95 % des Potentials nicht nutzen“, skizzierte Verena Schäffer die Herausforderung. Der Fachkräftemangel droht zu einem weiteren Nadelöhr zu werden. Die Stärkung des dualen Ausbildungssystems und die Ausrichtung unserer Hochschulen sind dabei zwei wichtige Aspekte.

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