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Rommerskirchen/Neuss/Mönchengladbach. Mit Meldungen vom Donnerstag (12.05.) 21:37 Uhr und 22:15 Uhr berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft über Verletzte nach Schüssen in Rommerskirchen.

Nach ersten Erkenntnissen der noch laufenden Ermittlungen einer Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf schoss am Donnerstagabend (12.05.) ein 57-jähriger Mann mutmaßlich im Zuge bereits länger andauernder Streitigkeiten mit einer Pistole auf offener Straße und traf dabei einen 38-jährigen Mann sowie eine 44-jährige Frau. Im Anschluss flüchtete er in seinem Auto mit zunächst unbekanntem Ziel vom Tatort.

Der schwer verletzte 38-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Nachdem die Verletzungen eine Lebensgefahr zunächst nicht ausschließen ließen, hat sich sein Zustand nach Auskunft der behandelnden Ärzte derzeit leicht stabilisiert.

Den nach wie vor bewaffneten Tatverdächtigen nahmen Zivilkräfte der Polizei wenig später an der Bergheimer Straße in Neuss fest. Bislang macht der in jüngster Zeit polizeilich nicht in Erscheinung getretene Verdächtige keine Angaben zum Tatvorwurf.

Im Auto des 57-Jährigen stellten die Beamten eine scharfe Pistole sicher, bei der es sich wohl um die Tatwaffe handeln dürfte.

Der Festgenommene war nach aktuell vorliegenden Informationen der Polizei nicht als Waffenbesitzer bekannt beziehungsweise auch nicht als solcher registriert.

Der Festgenommene wird im Verlauf des Freitags (13.5.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach einem Richter vorgeführt, der über die Anordnung der Untersuchungshaft entscheidet. (ots)

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