Bürgermeisterin Sandra Pietschmann (r.) und Serpil Durmaz (Deutsche Glasfaser) haben über den aktuellen Stand zum Glasfaserausbau in Metzkausen und Obschwarzbach informiert (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Mettmann. Voraussichtlich Mitte Juni startet das Unternehmen Deutsche Glasfaser mit den Arbeiten zum Ausbau der Glasfaserversorgung in Metzkausen und Obschwarzbach. Zunächst werden die PoPs (Point of Presence) aufgestellt. Die Verteilstationen für die Glasfaser werden in Fertigbaumodulen, die in etwa die Größe einer Garage haben, zwischen dem Clubgelände des MTHC und dem Flüchtlingsheim und in Obschwarzbach in der Nähe des alten Bolzplatzes aufgestellt. Von dort werden die Glasfaserstränge in die einzelnen Straßen verlegt.

Serpil Durmaz, Projektmanagerin bei der Deutschen Glasfaser, und Bürgermeisterin Sandra Pietschmann haben am Freitagmittag in einem Pressegespräch deutlich gemacht, dass die Planungen für den Glasfaserausbau reibungslos verlaufen sind und im Zeitplan liegen. „Wir haben von der Stadt jegliche Unterstützung erhalten, die wir brauchten“, sagte Durmaz. Stehen die PoPs, werden sie an die Glasfasertrasse angeschlossen und gleichzeitig wird mit der Verlegung der Glasfaser in die Straßen begonnen. Danach erfolgen die Hausanschlüsse.

Bis zum eigentlich Baubeginn besteht in einigen Bereichen noch die Möglichkeit, im letzten Moment auf den Glasfaserzug aufzuspringen. Durmaz: „Je nachdem, wie viele Haushalte in einer Straße ans Netz kommen, können dort auch noch weitere Verträge für einen kostenlosen Hausanschluss abgeschlossen werden.“ Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Deutsche Glasfaser. Danach könne es bis zu zwei Jahren dauen, bis weitere Haushalte ans Netz gehen könnten.

Von den 3200 Haushalten in Metzkausen und Obschwarzbach haben sich bisher 1300 Haushalte für einen Glasfaseranschluss entschieden. „Aber wir bereiten die Glasfaser letztlich für alle Haushalte vor“, so Durmaz. Die Kosten für den Ausbau liegen laut Deutsche Glasfaser bei knapp 5 Millionen Euro.

Noch in diesem Jahr sollen die Bürger, die ans Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden, die neue Technik nutzen können. „Ich gehe davon aus, dass das möglich sein wird“, sagte Durmaz.

Möglicherweise wird die Deutsche Glasfaser noch weitere Gebiete in der Stadt, die noch nicht ans Glasfasernetz angebunden sind, versorgen. Durmaz: „Es ist ein Wunsch von Frau Pietschmann, dass wir ein weiteres Projekt in Mettmann starten. Dazu werden wir im Juni etwas sagen können.“

Beitrag drucken
Anzeigen