Selin Cengiz, ehemalige Auszubildende im Fachbereich Wahlen, und Manuela Katner (Wahlvorsteherin) zeigen eines der Tablets, die den Wahlvorständen zur Verfügung gestellt wurden (Foto: Stadt Oberhausen)

Oberhausen. Um bei der Durchführung der heutigen Landtagswahl die natürlichen Ressourcen zu schonen, hat der Fachbereich Wahlen der Stadt Oberhausen ein Pilotprojekt gestartet: Statt in Papierform sind den Wahlvorständen die Unterlagen, die ihnen heute am Wahltag als Referenzmaterialien dienen, in elektronischer Form auf Tablets zur Verfügung gestellt worden. Die Dateien enthalten ausschließlich Infos und Unterlagen aus öffentlich verfügbaren Quellen wie etwa Gesetzestexte oder Schulungsunterlagen und Leitfäden. Dokumente, die dem Datenschutz unterliegen, wie das Wählerverzeichnis oder die Schnellmeldungen und Wahlniederschriften, sind den Wahlvorständen weiterhin in Papierform übergeben worden, so dass die Vertraulichkeit gewährleistet und eine Manipulation von außen ausgeschlossen ist.

Um auch die Finanzressourcen der öffentlichen Hand zu schonen, wird das Pilotprojekt mit Tablets durchgeführt, die dem Fachbereich Wahlen dankenswertweise vom Bereich IT der Stadt Oberhausen ausgeliehen wurden. Die Hardware wird im Anschluss an die Wahl für den Einsatz an Oberhausener Schulen vorbereitet, um Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu unterstützen.

Sollte sich der Einsatz der Tablets bewähren, wird eine Verwendung bei zukünftigen Wahlen geprüft.

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