Volunteers 2.0 - vlnr. Janine Segref, Barbara Arntz, Sandra Sanner, Iris Karman-Engels, Lucas van Stephoudt, Valerie de Groot (Foto: Stadt Geldern/Terhorst)

Geldern. Projektteam Volunteers 2.0

Als Digital Natives wird die junge Generation bezeichnet, die mit Smartphone und mobilen Services aufgewachsen ist. Eben diese Generation findet sich in den Studierenden der Hochschule Rhein-Waal (HSRW), die jetzt im Rahmen eines Projekts die Online-Sichtbarkeit der Gelderner Innenstadt untersucht haben.

Die interdisziplinäre Projektgruppe rund um Sandra Sanner, Lennart Pricken, Sunja Brustmann, Larissa Claus, Iris Karmann-Engels und Carolin Kösters hat im Gespräch und durch eigenständige Recherche die Ist-Situation in Geldern erhoben.

Bürger wünschen sich digitale Informationen, übersichtlich und aktuell, Einzelhandel und Gastronomie tun sich in der Umsetzung oftmals grundsätzlich noch schwer.
Rund 200 lokale Unternehmen wurden analysiert. 75 Prozent der Einzelhändler haben eine eigene Website, 59 Prozent nutzen zusätzlich Facebook, 39 Prozent Instagram. Bei den Gastronomen liegt die Nutzungsrate von Facebook sogar bei 80 Prozent.

Zusammen mit dem Werbering und der Gelderner Wirtschaftsförderung konnten bei der Vorstellung der Projektergebnisse neue Perspektiven diskutiert werden. „Es ist erfreulich zu sehen, wie viele Einzelhändler und Gastronomen in Geldern eine eigene Internetseite oder einen Social-Media-Auftritt bei Facebook, Instagram und Co haben”, lautete der spontane Kommentar von Martin Kempkens, Vorsitzender des Gelderner Werberings. Auch Vergleiche zu anderen Kommunen im Kreis Kleve wurden bei der Untersuchung gezogen.

In Geldern hat das Projektteam Volunteers 2.0 – ein durch die Euregio Rhein-Waal gefördertes Projekt mit zehn niederländischen und deutschen Städtepartnern – bereits weitere Projekte umgesetzt. Gefragt war zum Beispiel nach den Erfolgsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements, wie kann die kommunale Verwaltung Aktivitäten fördern und unterstützen? Die Kommunikation zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung und insbesondere die Rolle der Ortsbürgermeister dienten als Grundlage dazu.

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