Die Stationsleitungsteams freuen sich auf die Eröffnung des neuen Bettenhauses. Auf dem Foto sitzen sie in der Lounge auf der zweiten Etage des neuen Gebäudes an der Klever Straße (Foto: privat)

Moers. Stiftung Bethanien Moers nimmt am Montag, 11. Juli, das neue Bettenhaus an der Klever Straße in Betrieb

Nach knapp dreieinhalb Jahren Planungs- und Bauzeit nimmt die Stiftung Bethanien am Montag, 11. Juli, das neue Bettenhaus an der Klever Straße in Betrieb. Die Patientenzimmer im neuen Haus verfügen über viele Extras in Sachen Komfort: Patient:innen haben in ihren Zimmern ein eigenes Fernsehgerät, können per Terminal auf eine große Auswahl von Zeitungen und Zeitschriften zugreifen sowie Jalousien und Lichtquellen steuern. Die Nachttische haben eine integrierte Ladefunktion fürs mobile Endgerät, in jedem Zimmer gibt es einen persönlichen Safe und Kühlschrank. Neben geräumigen Schränken können Patient:innen auch einen eigenen Schreibtisch und ein hochwertig eingerichtetes Badezimmer mit ebenerdiger Dusche nutzen. In puncto Service, Räume und Ausstattung befände sich das neue Gebäude bundesweit derzeit unter den Top-5 der medizinischen Einrichtungen, so Otfried Kinzel. „Damit setzen wir derzeit eine Benchmark am Niederrhein.“

Im dreistöckigen Gebäude versorgen multiprofessionelle Teams sämtlicher Fachkliniken auf drei Stationen (W0, W1, W2) Wahlleistungspatient:innen – also diejenigen, die bestimmte Leistungen dazu gebucht haben, wie z. B. Ein- oder Zweibettzimmer. Von dem neuen Gebäude mit seinen insgesamt 71 Zimmern und 100 Betten sollen auch die Patient:innen anderer Krankenhausstationen profitieren. „Dort ermöglichen die zusätzlichen Kapazitäten durch das neue Bettenhaus die teilweise Umstellung auf Ein- bis Zweibettzimmer“, so der Vorstand der Stiftung Bethanien Dr. Ralf Engels.

Für Mitarbeiter:innen sind auf jeder Etage moderne Funktions- und Personalräume eingerichtet, ein eigener Bürotrakt sorgt für eine bessere Versorgungsstruktur. Zudem verfügt jede Station über eine eigene Rezeption als zentrale Anlaufstelle und das Erd- und Obergeschoss jeweils über eine Lounge mit bequemen Sitzmöglichkeiten. Im neuen Bettenhaus arbeiten später insgesamt rund 100 Mitarbeiter:innen, davon 64 Vollzeitkräfte in der Pflege. „In den vergangenen drei Jahren haben wir im gesamten Krankenhaus rund 120 Vollzeitpflegekräfte aufgebaut“, so Dr. Engels.

Bereits vor der Pandemie hätten Patient:innen Verfügbarkeiten von entsprechenden Patientenzimmern erfragt, wie Stiftungsratsvorsitzender Otfried Kinzel berichtet. Mit dem neuen Trakt trägt die Stiftung dieser Nachfrage nun Rechnung. Es sei mit rund 30 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der über 170-jährigen Geschichte der Stiftung. „Wir haben diese Entscheidung getroffen, weil wir von der Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses überzeugt sind.“

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