(Foto: Feuerwehr Ennepetal)

Ennepetal. Am 08.07.2022 um 04:16 Uhr wurde die Feuerwehr Ennepetal zu einem Verkehrsunfall am Schlagbaum alarmiert. Es war unklar, ob eine Person im Fahrzeug eingeklemmt ist.

Vor Ort stellte sich die Lage folgendermaßen dar. Ein PKW kam aus bislang ungeklärten Gründen von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt. Der Fahrer war nicht eingeklemmt, konnte das Fahrzeug aufgrund seiner schweren Verletzungen aber nicht selbstständig verlassen. Es wurde umgehend eine Sofortrettung eingeleitet und der Patient im Rettungswagen versorgt.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen, forderte der Rettungsdienst umgehend einen Rettungshubschrauber an, um einen schnellen Transport in ein Krankenhaus der Maximalversorgung einzuleiten. Die Feuerwehr unterstützte bei der Rettung aus dem PKW, sicherte das Fahrzeug gegen Brandgefahren und kontrollierte ob Betriebsmittel ausliefen. Ebenso wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Die Kreuzung Heilenbecker Straße – B483 wurde durch Kräfte der Feuerwehr für die Landung des Rettungshubschraubers eingerichtet und gesperrt.

Trotz bestmöglicher medizinischer Versorgung durch den Rettungsdienst, verstarb der Patient noch an der Einsatzstelle. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung findet die weitere Unfallaufnahme durch die Polizei statt. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ist zur Unterstützung ebenfalls noch vor Ort. Es waren die Hauptamliche Wache, die Löschgruppe Voerde, die Löschgruppe Külchen, sowie der Einsatzführungsdienst, mit zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einem Rüstwagen, einem Kommandowagen und einem Einsatzleitwagen vor Ort.

Dazu waren Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Polizei eingesetzt. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die B483 im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt. Der Löschzug Milspe/Altenvoerde stellte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher. Bereits am Vormittag war die Feuerwehr zur einer Person hinter verschlossener Tür und einer Ölspur alarmiert. Die Wohnungstür konnte durch einen Nachbarschlüssel geöffnet werden. Der Einsatz wurde somit direkt an den Rettungsdienst übergeben. Die Ölspur wurde einem Fachunternehmen zur Beseitigung übergeben. Die Feuerwehr stellte Ölwarnschilder auf und sicherte die Kanaleinläufe der Straße gegen einlaufendes Öl. Es war beide Male die Hauptwache im Einsatz. (ots)

Beitrag drucken
Anzeigen