Das Comic-Heft "Die Umweltspürnasen" soll Kindern erklären, wie leicht Abfalltrennung geht. Zur Premiere vor dem Hertener Rathaus kamen Gregor Born, ZBH-Betriebsleiter, Comic-Zeichner Michael Holtschulte, Bürgermeister Matthias Müller und Abfallpädagogin Christiane Ruckriegel (v. l.) - mit Pony Hedda von den "Umweltspürnasen" - vorbei . Passend dazu ist das Müllfahrzeug beklebt (Foto: © Stadt Herten)

Herten. Wie kann Kindern das Thema Abfalltrennung möglichst leicht und spielerisch erklärt werden? Mit dieser Frage im Hinterkopf ist das neue Heft „Die Umweltspürnasen – Abfalltrennung kinderleicht“ von Christiane Ruckriegel, Abfallpädagogin beim Zentralen Betriebshof (ZBH), in Kooperation mit Comic-Zeichner Michael Holtschulte entstanden. Das Heft ist ab sofort verfügbar und kann kostenlos am Betriebshof abgeholt werden.

Wie kann Kindern das Thema Abfalltrennung möglichst leicht und spielerisch erklärt werden? Mit dieser Frage im Hinterkopf ist das neue Heft „Die Umweltspürnasen – Abfalltrennung kinderleicht“ von Christiane Ruckriegel, Abfallpädagogin beim Zentralen Betriebshof (ZBH), in Kooperation mit Comic-Zeichner Michael Holtschulte entstanden. Das Heft ist ab sofort verfügbar und kann kostenlos am Betriebshof abgeholt werden.

Die Geschichte der Umweltspürnasen dreht sich um das Pony Hedda, das mit Hanna, Malik, Amira und Ben im Schlosspark spielt, als es einen Haufen Müll findet. Aber die Gruppe wäre nicht die Umweltspürnasen, wenn sie der Sache nicht ordentlich auf den Grund ging. Und damit startet das Abenteuer. Mit detaillierten und liebevollen Zeichnungen hat der Hertener Comic-Zeichner Michael Holtschulte die Figuren zum Leben erweckt. Bürgermeister Matthias Müller und Hedda haben sich schon kennengelernt und hatten schnell einen Draht zueinander. „Abfalltrennung ist ein sehr komplexes Thema. Wir brauchen Wege, mit denen wir alle Gruppen – Kinder als auch Erwachsene – erreichen“, so Müller. „Es geht doch darum, gut in Herten zu leben und zwar ohne dass die Stadt dreckig oder vermüllt ist. Ich glaube, dass wir für die Zukunft etwas schaffen müssen, damit die Menschen gerne hier sind. Und wenn Hedda dabei unseren Kindern hilft – umso besser.“

Aus diesem Grund hat ZBH-Betriebsleiter Gregor Born seine Kollegin Christiane Ruckriegel bei der Idee und Umsetzung des Heftes auch sofort unterstützt. „Für mich ist eine gute und frühe pädagogische Arbeit eine Investition in die Zukunft“, so Born. „Alles, was direkt richtig entsorgt wird, muss nicht später teuer eingesammelt und sortiert werden.“

Die Idee, ein Comic-Heft zu gestalten, hatte Christiane Ruckriegel, weil es bislang einfach nichts Vergleichbares gibt. „Immer, wenn ich nach Material gesucht habe, dann passte es nicht zu uns als Stadt Herten oder war schlicht falsch. Ich wollte aber gerne ein Heft, welches ich den Kindern in die Hand drücken kann“, so die Abfallpädagogin.

Die erste Auflage besteht aus 2.000 Exemplaren und richtet sich an Kinder ab sechs Jahren. Die Hefte können kostenlos am Betriebshof (Zum Bauhof 5) abgeholt werden. Außerdem verteilt Christiane Ruckriegel die Hefte bei ihren Projektbesuchen. Unter www.herten.de/zbh/abfall-und-umweltpaedagogik finden Interessierte alles rund um das Thema Abfallpädagogik und Christiane Ruckriegels Projekte.

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