v.l. Sarah Philipp MdL (Foto: Christoph Reichwein), Benedikt Falszewski MdL und Frank Börner MdL (Fotos: privat)

Duisburg. Aus einer Kleinen Anfrage der Duisburger SPD-Landtagsabgeordneten Sarah Philipp, Frank Börner und Benedikt Falszewski gehe hervor, dass Duisburg immer noch zu wenig Personal bei der Polizei in Duisburg vorweise.

So seien in diesem Jahr nur 1,6 weitere Planstellen für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, sowie 13 Stellen für Regierungsbeschäftigte vorgesehen. Dies ist aus Sicht der Landtagsabgeordneten eindeutig zu wenig. Hinzu komme, dass viele Stellen weiterhin zwar geplant, jedoch aktuell unbesetzt sind.

„Duisburg ist leider immer wieder mit Vorfällen aufgrund organisierter Kriminalität landesweit negativ in den Schlagzeilen. In den anschließenden Pressekonferenzen des CDU-Innenministers Herbert Reul hört man nur zahlreiche Ankündigungen und Versprechungen. Leider münden diese nicht in konkreten Maßnahmen für die Duisburger Polizei“, kritisieren die drei Duisburger Abgeordneten.

Zusätzlich geht aus der Antwort der Kleinen Anfrage hervor, dass 31 Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte langzeiterkrankt sind. Daher fordern die drei SPD-Abgeordneten eine bessere gesundheitliche Vorsorge und deutlich mehr Personal, um die Duisburger Polizistinnen und Polizisten langfristig in ihrem Kampf gegen die organisierte Kriminalität zu stärken.

„Der Aufgabenbereich der Duisburger Polizei ist vielfältig. Wir sind daher den Polizistinnen und Polizisten im Dienst sehr dankbar“, machen Philipp, Börner und Falszewski deutlich. „Eine Großstadt wie Duisburg, mit all ihren Herausforderungen, muss Innenminister Herbert Reul daher personell ganz anders aufstellen.  Wir brauchen mehr Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen. Eine weitere Stelle ist viel zu wenig. Wir werden uns weiterhin für mehr Sicherheit in Duisburg einsetzen.“

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