v.l.n.r.: Essens 1. Bürgermeisterin Julia Jacob, Ritter Rost-Autor Jörg Hilbert und Thorsten Kaatze, Vorstand der Stiftung Universitätsmedizin und Kaufm. Direktor des UK Essen, gaben den Startschuss für den 1. GRUGALAUF bei schönstem Laufwetter (Foto: privat)

Essen. Sportlerinnen und Sportler zeigten bei der Laufaktion im Grugapark Runde für Runde Solidarität mit der Ukraine

Sportliche Hilfsaktion: Mit dem GRUGALAUF hatte die Stiftung Universitätsmedizin Sportlerinnen und Sportler eingeladen, Spenden für die Ukraine-Nothilfe der Universitätsmedizin Essen zu erlaufen. Jetzt steht das herausragende offizielle Endergebnis fest: Rund 43.000 Euro. Mit dem Geld werden Transporte medizinischer Hilfsgüter in die Ukraine sowie die Behandlung schwer krebskranker Kinder in Essen finanziert.

Gelungenes Event und voller Erfolg: Mehr als 700 Läuferinnen und Läufer waren dem Aufruf der Stiftung Universitätsmedizin gefolgt und im Grugapark an die Startlinie getreten. Vorab hatten sie sich Sponsoren gesucht, die ihnen einen frei wählbaren Betrag pro gelaufener 2,5-Kilometer-Runde zahlten. Unter dem Jubel der rund 400 Zuschauer brachten es die Sportlerinnen und Sportler auf fast 2.200 Runden, die umgerechnet die Spendensumme von rund 43.000 Euro wert waren.

„Ich bin immer noch begeistert von der Leistung der Läuferinnen und Läufer und der Spendenbereitschaft der Sponsoren. Das Geld ermöglicht uns, unsere Nothilfe weiterzuführen und den Menschen in der Ukraine direkt zu helfen. Mein Dank gilt allen, die gelaufen sind, die als Sponsor fungierten und die die Laufaktion als Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben“, erklärt Thorsten Kaatze, Vorstand der Stiftung Universitätsmedizin Essen und Kaufmännischer Direktor des UK Essen. Der GRUGALAUF sei dabei mehr als eine reine Spendenaktion gewesen. Kaatze: „Eine solche Veranstaltung schafft Aufmerksamkeit und hält das Wissen um die schwere Lage, in der sich die Ukraine nach wie vor befindet, wach. Jeder konnte bei dem Lauf Gesicht zeigen und seine Solidarität mit unseren europäischen Nachbarn bekunden. Viele haben diese Gelegenheit wahrgenommen.“

Die Stiftung Universitätsmedizin garantiert als verlässlicher Partner, dass die beim GRUGALAUF gesammelten Spendengelder zu 100 Prozent dem Spendenzweck zugutekommen. Seit Kriegsbeginn organisiert die Universitätsmedizin Essen bereits Hilfstransporte in die Ukraine. Durch den direkten Kontakt zu Medizinerinnen und Medizinern vor Ort ist dabei sehr klar, welche Medikamente und medizinischen Materialien benötigt werden. Eine zweite Facette des Hilfsengagements ist die Behandlung krebskranker ukrainischer Kinder in der Kinderklinik der Universitätsmedizin Essen, um die Therapie erfolgreich fortzusetzen, sowie die Unterbringung der Mütter und Geschwisterkinder. All dies ist nur durch Spenden möglich.

Wer die Ukraine-Nothilfe unterstützen möchte, kann dies jederzeit mit einer Überweisung auf das Spendenkonto DE09 3702 0500 0500 0500 05 der Stiftung Universitätsmedizin tun. Im Verwendungszweck muss dabei lediglich das Stichwort „Nothilfe Ukraine“ angegeben werden.

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