Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie die Beigeordneten Claus Arndt und Thorsten Kamp (v. r.) haben den symbolischen ersten Spatenstich ausgeführt (Foto: pst)
Anzeige

Moers. Bald gehört das trostlose Areal rund um das ehemalige Rheinpreußenstadion in Meerbeck der Vergangenheit an. Bereits im letzten Jahr wurde die alte Anlage abgeräumt. Der Fachdienst Freiraum- und Umweltplanung der Stadt Moers hat in dieser Zeit zusammen mit dem beauftragten Planungsbüro A24 aus Berlin und dem Fachdienst Sport den Neubau geplant. U. a. Corona und ein Verdacht auf Kampfmittel haben zu zeitlichen Verzögerungen geführt, aber jetzt kann es endlich losgehen. Am Dienstag, 16. August, hat das Stadtteilbüro Neu_Meerbeck zum ‚Anbaggern‘ eingeladen. Bürgermeister Christoph Fleischhauer sowie die Beigeordneten Thorsten Kamp (u. a. Freiraumplanung) und Claus Arndt (u. a. Sport) haben den ersten Spatenstich ausgeführt. Dann fand die erste Torschussmeisterschaft für Meerbeck und Hochstraß statt, es gab eine Cricket-Vorführung, Informationen zum Volkspark und Stände der Sportvereine. Die Kosten für den Bau betragen insgesamt gut 12,04 Millionen Euro. 90 Prozent stammen aus EFRE-Fördermitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) sowie der Städtebauförderung des Bundes und des Landes.

Mit dem ‚Aktivpark‘ geht´s los
Freude an Bewegung kombiniert das Projekt Neu_Meerbeck – Stadtteil der Vielfalt mit dem generationenübergreifenden Zusammenbringen der Menschen im Quartier. Neu gestaltet wird dazu der gesamte Bereich vom ehemaligen Stadion über den Barbaraplatz bis zur Bismarckstraße, eingeteilt in zwei Planungs- und Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt ‚Aktivpark‘ bietet künftig vielfältige Angebote für Freizeit und Sport sowie einen Promenadenring u. a. mit Fitness- und Sportgeräten. Die umfangreichen Baumaßnahmen mussten europaweit ausgeschrieben werden. Parallel koordiniert der Stadtsportverband die Anforderungen und Bedürfnisse der Vereine. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2023. Zwei Pavillons als Lager- und Vereinsraum sind bereits fertiggestellt. Das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt hat sie mit Geldern aus einem anderen Förderprogramm (‚Kommunaler Investitionspakt‘) errichtet.

Ort der Begegnung für gemeinsame Feste
Der zweite Bauabschnitt umfasst den Barbaraplatz mit der Barbarastraße, den Schotterparkplatz und den ehemaligen Schulhof der Barbaraschule sowie das Invalidenwäldchen. In den Beteiligungsveranstaltungen hatten Bürgerinnen und Bürger den Wunsch geäußert, einen Ort der Begegnung für gemeinsame Veranstaltungen zu schaffen. Vorhandene Bäume und die historische Schulmauer werden integriert. Beim Invalidenwäldchen mit einem hohen ökologischen Wert wird das bestehende Wegesystem weitestgehend erhalten und nur geringfügig ergänzt. Als Gegenpol zum Aktivpark wird hier ein ruhiger Rückzugsbereich geschaffen. Der Lebensraum Wald mit seiner Artenvielfalt wird so für die Bevölkerung erlebbarer. Der Bereich erhält auch eine insektenfreundliche Beleuchtung und neue Sitzmöglichkeiten.

Beitrag drucken
Anzeigen