Ralf Spengel, Frank Rattmann, Sascha Merz, Claudia Goormann und die Erzieher:innen der AWO Kita Zwergenland mit ihren Maxi-Kindern (Foto: privat)
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Rheurdt/Kamp-Lintfort. Am 4. Oktober fand die Auftaktveranstaltung des Umweltbildungsprogrammes „Wasserkreislauf“ am Wasserhochbehälter des Wasserverbundes Niederrhein (WVN) statt. Gemeinsam mit den Stadtwerken Kamp-Lintfort und der Gemeinde Rheurdt war die Idee entstanden, Kinder auf das Gelände einzuladen und ihnen das Thema Wasser näher zu bringen. Mit Unterstützung durch den Rheurdter Bürgermeister Dirk Ketelaers wurden im August die Rheurdter und Schaephysener Kitas eingeladen, mit Ihren Maxi-Kindern am Programm teilzunehmen.

„Als überregionaler Wasserversorger am Niederrhein tragen wir eine große Verantwortung. Die Dürre in diesem Sommer hat das Thema Wasserversorgung wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wir alle müssen in Zukunft noch nachhaltiger mit der Ressource Wasser umgehen. Uns ist es wichtig, dass die Kinder hier mit Spaß bei der Sache sind und so spielerisch den Wert unseres Trinkwassers mit allen Sinnen erfahren können“, erläutert Sascha Merz, Geschäftsführer des WVN das Engagement.

„Wir unterstützten seit vielen Jahren die Umweltbildung auf verschiedenen Wegen. Als regionaler Energie- und Trinkwasserlieferant sehen wir es als eine unserer Aufgaben an, schon die Kleinsten für das komplexe Thema Wasser zu begeistern. Und das gelingt uns mit unserem Kurs „Wasserkreislauf“ besonders gut“, ergänzt Frank Rattmann, Geschäftsführer bei den Stadtwerken Kamp-Lintfort GmbH.

Die Kinder lernen in dem von der Dipl.-Biologin Claudia Goormann geleiteten Kurs anschaulich und kindgerecht alles Wesentliche über den natürlichen Wasserkreislauf und entwickeln so ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge. So lernen die Kinder zum Beispiel, wie der Regen in die Wolken kommt, warum das Meer nicht überläuft, wo unser Trinkwasser herkommt und was bei einem Wasserrohrbruch passiert.

Ein tolles Angebot findet auch Ralf Spengel, Kämmerer in Rheurdt. „Wir freuen uns daher besonders, dass der WVN im kommenden Jahr auch einige Grundschulklassen zu einer Teilnahme in den Wasserhochbehälter am Schaephuysener Steg einladen möchten“, so Spengel.

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