Melanie Hoffmann (links) und Svenja Stepper, die den richtigen Platz für die Regenbogenflagge am Haus der Kirche suchen (Foto: Rolf Schotsch)
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Duisburg. Auch am Duisburger „Haus der Kirche“ soll zu den Spielen der Deutschen Nationalmannschaft eine Regenbogenflagge als Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit angebracht werden.

Dafür sorgen werden Melanie Hoffmann, Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung im Verwaltungsamt des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, und Svenja Stepper, Geschäftsführerin des kirchlichen Verwaltungsamtes in Duisburg. Beide hat die Zensur- und Schweigegeste der Deutschen Nationalmannschaft auf dem Platz beeindruckt und für beide widerspricht jegliche Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung dem christlichen Menschenbild zutiefst.

Mit der Regenbogenflagge drücken sie den Spielern die Daumen für die Herausforderungen auf dem Platz und den Respekt für ihre Haltung aus. Die vielen Farben am Haus der Kirche in der Duisburger Innenstadt sollen daran erinnern, dass gleiche Rechte für alle und ein Leben ohne Diskriminierung noch lange keine Selbstverständlichkeit auf dieser Erde sind.

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