(Foto: © Matthias Jung)
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Essen. Anrührendes Kammerspiel „Gift. Eine Ehegeschichte“ ab 29. November wieder in der Casa des Schauspiel Essen

Nach mehr als zehn Jahren treffen eine Frau und ein Mann erstmals wieder aufeinander. An dem Ort, wo vor zehn Jahren ihr einziges Kind beerdigt wurde. Was dieser Verlust mit ihnen gemacht hat und wie unterschiedlich die beiden damit umgegangen sind, kann das Essener Theaterpublikum in Lot Vekemans Zwei-Personen-Stück „Gift. Eine Ehegeschichte“ ab Dienstag, 29. November, 19:00 Uhr wieder in der Casa erleben.

Auf dem Friedhof wurde ihr Kind nach einem tödlichen Unfall begraben. Nun ist Gift im Boden entdeckt worden und einige Verstorbene müssen umgebettet werden, auch ihr Sohn. Um die Formalitäten zu klären, hat die Friedhofsverwaltung die Eltern um einen Termin gebeten. Doch niemand erscheint. Zögernd beginnen die beiden ein Gespräch. Erinnerungen werden wach, werden abgewehrt und dann doch geteilt. Doch wie viel Nähe ist nach solch langer Zeit überhaupt möglich?

Mit „Gift. Eine Ehegeschichte“ hat die niederländische Dramatikerin Lot Vekemans ein spannungsvolles und anrührendes Stück über Trauer und Verlust, Erinnerung, Liebe und die Suche nach dem persönlichen Glück geschrieben. In der Inszenierung von Sophie Östrovsky spielen Janina Sachau und Sven Seeburg.

 

  • Wiederaufnahme am 29. November, 19:00 Uhr in der Casa, Theaterpassage
  • Die nächsten Aufführungen am 17. Dezember; 21. Januar, jeweils 19:00 Uhr
  • Karten (€ 17,00) unter 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de/schauspiel
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