Seit dem 1. Januar steht Dorothee Schartz für Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung zur Verfügung (Foto: IHK)
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Krefeld/Kreis Viersen/Mönchengladbach/Rhein-Kreis Neuss. Die bereits etablierte und von den Unternehmen der Region geschätzte Fachberatung für Inklusion ist nun unter der Bezeichnung Einheitliche Ansprechstelle für Arbeitgeber (EAA) bei der Ausbildungs-GmbH der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein verankert. Seit dem 1. Januar steht Dorothee Schartz für Fragen zur Beschäftigung von Menschen mit Schwerbehinderung zur Verfügung.

Die Fachberaterin informiert, berät und unterstützt Betriebe, die Menschen mit Behinderung ausbilden, einstellen oder weiterhin beschäftigen wollen. Dabei ist sie dauerhafte Ansprechpartnerin für die Betriebe im gesamten Prozess der Beschäftigung. „Das Angebot ist niedrigschwellig und kostenfrei – ein Anruf oder eine Mail genügen, um von mir beraten zu werden“, so Schartz. In der teils unübersichtlichen Förderlandschaft hat die Fachberaterin eine Lotsenfunktion inne, sie berät zu Fragen der Beschäftigungspflicht, zum Einsparpotenzial bei der Ausgleichsabgabe sowie zu möglichen Prämien und Zuschüssen.

Gerade Menschen mit einer Schwerbehinderung gehören zu den motiviertesten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen. „Doch nicht jeder Betrieb bietet ihnen die Chance, ihr Potenzial unter Beweis zu stellen. Daher ist es – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels – wichtig, dass die Unternehmen dieses Potenzial als Chance nutzen, um ihre freien Stellen mit hochqualifiziertem Personal zu besetzen“, sagt Schartz.

Die Leistungen der EAA werden aus der Ausgleichsabgabe finanziert und sind für ratsuchende Arbeitgebende kostenfrei, das Angebot erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Dorothee Schartz ist unter Tel. 02151 635-367 sowie per Mail unter dorothee.schartz@mittlerer-niederrhein-gmbh.ihk.de zu erreichen.

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