Die erfolgreiche Langstaffel des TV 01: v.l. Maximilian Feist, Constantin Feist und Marius Probst (Foto: FLVW, Peter Middel)
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Bochum. Der Diskuswerfer des TV Wattenscheid 01 Leichtathletik e.V. ist an diesem Wochenende mit einer eindrucksvollen Leistung auf die große Bühne zurückgekehrt. Bei den erstmals ausgetragenen Deutschen Meisterschaften im Winterwurf in Halle/Saale sicherte sich der Olympia-Dritte von 2016 den Sieg. Bis auf 66,75 Meter flog die zwei Kilo schwere Scheibe. Eine Top-Leistung, auch für Daniel Jasinski.

„Ich freue mich natürlich riesig“, sagte der Wattenscheider nach dem Wettkampf, „erste deutsche Winterwurf-Meisterschaften und ich konnte mir den Titel sichern. Nach dem schweren Jahr ohne Wettkämpfe. Das ist die viertbeste Leistung meines Lebens bis jetzt. Ich bin mega-happy. Das war ein geiler Wettkampf, hat Spaß gemacht – und ich freue mich auf den Sommer.“

Kein Wunder. „Das waren hier widrigste Bedingungen“, sagte TV 01-Manager Michael Huke als Beobachter vor Ort, „zwei Grad, richtig viel Schnee – also insofern ist die Leistung nicht hoch genug einzuschätzen.“

Neben Daniel Jasinski waren auch Julia Ritter, Annina Brandenburg, Joyce Oguama und Pia Northoff mit dem Diskus in Halle/Saale angetreten.

Die (neben Christina Honsel und Monika Zapalska) mit der Kugel frisch in den DLV-Kader für die Hallen-EM in Istanbul berufene Julia Ritter wurde Vierte (56,09 Meter). Annina Brandenburg kam mit einer Weite von 53,60 Metern auf den fünften Platz. Joyce Oguama wurde Neunte (47,51), Pia Northoff mit 46,98 Metern Zehnte.

Deutsche Meister dürfen sich seit diesem Wochenende auch Maximilian Feist, Constantin Feist und wieder Marius Probst nennen. Die drei Wattenscheider Mittelstreckler gewannen in Dortmund das Langstaffel-Rennen über die 3 mal 1000 Meter, das während der deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen wurde. Die Feist-Zwillinge hatten die Wattenscheider Staffel klar in Führung gebracht, Marius Probst, vor einer Woche noch Deutscher Meister über die 800 Meter und Zweiter über 3000, vollendete. Die Zeit der Wattenscheider Staffel: 7:09,91 Minuten.

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