(Foto: Stadt Kaarst)
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Kaarst. Am Montag, 17. April 2023, wird im Bereich Am Salzstraßer Weg, westlich von Büttgen, ein Bombenverdachtspunkt untersucht. Die Sondierungsarbeiten beginnen um 8 Uhr. Zu Einschränkungen, auch im Bahnverkehr, wird es erst kommen, wenn die Sondierung einen Bombenfund ergeben sollte. Sven Minth, Bereichsleiter des Ordnungsamtes, erläutert das Vorgehen: „Wir können derzeit noch nicht sagen, ob dort ein Kampfmittel liegt oder nicht, entsprechend kennen wir auch nicht die Größe und können noch nicht festlegen, welche Evakuierungsradien für luftschutzmäßiges Verhalten festgelegt werden müssen. Wir sind aber für jedes Szenario gerüstet und haben unsere Vorbereitungen auf das Maximalszenario, in diesem Fall eine 500 Kilogramm-Bombe ausgelegt.“

Sollten Kampfmittel gefunden werden, müsste der Bereich um die Fundstelle evakuiert werden (Gefahrenbereich A). Die drei in diesem Fall zu evakuierenden Personen im Gefahrenbereich A sind bereits informiert. Sollte das Maximalszenario eintreten, müssen Anlieger den Gefahrenbereich B nicht verlassen. Es gelte aber zu beachten, sich nicht unter freiem Himmel oder in Fahrzeugen aufzuhalten. Außerdem sind Gebäudeteile im Dachgeschoss und zur Fundstelle gewandt zu verlassen. Auch der Fahrzeug-, Bus-, Zug- und Fußgängerverkehr würde im betroffenen Bereich vollständig unterbunden. Die Stadt informiert aktuell auf www.kaarst.de

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